Band 
II. Theil.
Seite
370
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von der Erfahrung.

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IX. Cap.

von den entfernten Ursachen der Rrankhei-ten in dem Schlafen und Wachen.

^"^bfchon der Schlaf ein fo grosses Gut ist,daß ihn einige Metaphystker der Seele nachdem Tode zugeeignet, obfchon ich in der Schweizeinen Geistlichen gekeimt, der die Gipfel unfererhöchsten und über eine unermeßliche Weite em-porragenden Alpen nur darum alle Sommer einpaarmal bestieg damit er daselbst schlafen könne,fv ist doch der Schlaf kein Gut wenn man ihnzu sehr misbraucht.

Man weis daß in dem Schlafe bey den Thie-ren das Blut feine Bewegung und Wärme nach 1und nach verliert, und daß auch bey dem Men-schen die Empfindung der Kälte unvermeidlichwird, wenn feine Bedekung nicht diker als feinegewöhnliche Kleidung ist. Alle Theile des Leibesverfallen durch einen langen Schlaf in eine gänzli-che