Band 
II. Theil.
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; x 8 Von der Erfahrung.

wo man durch den zanmlosm Hang nach derelenden Lust von einem Augenblike, durch einGeräusch von Glükseligkeit das ein Herz voll tau-sendfachem Kummer mühsam verbirgt, durch dieUnreinigkeit der Sitten, beweisen will daß manzu leben weis, zeigen uns darum vorzüglich so vieleverdorbene Constitutionen, so viele hagere Todesge-stalten, so viele kleine Wizlinge und zu grossen Un-ternehmungen ungcschikte Köpfe, so viele gedan-kenlos durch das menschliche Leben spukendeSchwindelgeister, so viele in ihren besten Jah-ren schon entnervte Riesen mit zusaminengeseztenMiene» von zwe»deutiger Freundlichkeit, und teuf-lisch schleichenden Bliken.

Auch der Ehestand schließt diese Uebel nichtaus. Viele Männer verlieren in dem Schosedes Ehebettes alle Munterkeit des Leibes undder Seele. Viele leben in der tiefsten Unwissen-heit über diese Uebel, deren Quelle der Arzt sehrselten zu zeigen wagt. Einige wissen der Schön-heit kein würdigeres Opfer zu bringen; anderesagen, ihre Weiber wären ohne diesen Theil M

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