Band 
II. Theil.
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4;s Von der Erfahrung.

handelt. Ich verstehe durch diese Triebkraftschlechterdings das Temperament, weil besten inden Sinnen, in dem Gefühle, in den Affectenund Leidenschaften liegende Merkmale alle unse-re Empfindungen und Thaten bestimmen, undfolglich die nächste Ursache aller Triebe des ma-teriellen Körpers und der ««körperlichen Seelesind.

Die aus dem Temperamente fliegende heftige,re Neigungen und Ausbrüche der Seele sind das-jcnige was man Affect, Gemüthsbewegung, oderLeidenschaft nennt. Affecten und Leidenschaftensind nur im Grade verschieden, jene sind die Nei-gung zu der Leidenschaft, diese sind mehr nichtsals der zur Wirksamkeit gebrachte einfache oderzusammengesezte Affect, es sey nun daß er demWillen zur Gewohnheit geworden bey jedem ge-gebenen Anlasse wiederkomme, oder auch unab-hängig von dem Willen den Menschen auf ein-mal übernehme. Die Leidenschaft ist also einzur Wirkung gebrachter merklicher Grad der sinn-lichen Begierde und des sinnlichen Abscheues.

Meine