Band 
II. Theil.
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IV. Bllch. n. Capitel.

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sie halten überhaupt unter allen Krankheiten wel-che auf heftige Leidenschaften folgen , die Schlag-flüsse für die gemeinsten. Das Herz wird vondiefen außerordentlichen Eindrükcn so heftig an,gegriffen, daß es sich gleichsam schließt, kein Blutempfängt und fast keines fortstößt. Darum er«blaßt das Angesicht , die Lippen werden blau,alle Bewcgung höret auf, und oft fällt der Menschplözlich todt zur Erde. Die Starrsucht und dieEpilepsie sind nicht selten die Folgen eines über»mäßigen Verdrusses, oder eines sehr angsthaftenSchrekens. Jede auch nur mittelmäßige Leiden-schaft verursachet eine Schwerigkeit im Athemund der Sprache, ein unerträgliches Spannenüber die Brust, oft klebt die Zunge an demGaumen,. Die schwächern Leidenschaften reden,die starken schweigen.

Obfchon die Leidenschaften von dem Tempe«rammte und also von der Beschaffenheit des Kör,pers abhängen, obfchon sie mehr nichts als eineEiitwikclung der physischen auf gewisse Gegenstän-de angewandten Empfindungskräfte und daherEr a ge,