Band 
II. Theil.
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477
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IV. Buch. II. Capitel. 46,

zen Starr/ die Sprachlosigkeit, die Lähmung,die fallende Sucht, und die Tollheit, die ich beymeinem dritten Aufenthalte in Göttingen selbstgefehen und geheilt habe. Ein junger Menfchvon drey und zwanzig Jahren, aus dem Braun,schweigifchen, gieng von Göttingen feinen Vaterzu besuchen. Auf feiner Nükreife ward er vondreyen Soldaten angefallen die ihn zum Kriegs,dienste zwingen wollen, einer grif feinem Pferdenach dem Zügel, er hieb ihm die Hand entzwey,rettete sich mit der Flucht, und kam wieder nachGöttingen. Indeß übernahm ihn die Furch! feinVater werde, wegen dem Hiebe den er dem Sol.daten gegeben, in Unglük kommen. Den andernTag nach feiner Ankunft in Göttingen erzählteer mir seine Furcht sehr lebhaft, er schien sehrbange und klagte über einen starken Schmerz imHälfe unter der Eke der rechten Kinnlade,und im Kopfe; die Nacht war sehr unruhig,der Kranke sieng an zu rasen, und jagte seinenWärter in die Flucht. Den dritten Tag war erganz unruhig des Morgens und doch ganz beyGg; seinem