IV. Buch. n. Capitel. 47*
nein Schranke hervor, drang zum Hause herauswo er alles was er vor sich fand erstechen wol-len , stieß mit dem Degen in der Faust auf michund zween meiner Freunde, wir entgiengen ihm,ich ließ ihn durch einige Soldaten fassen, und diesebrachten ihn zu Berte. Bald darauf kam erwieder zu sich selbst, und weinte da ihm einermeiner Freunde der Freyherr von Brunn in mei-ner GegeWpart feine Unfug erzählte; die ganzeNacht war er ruhig. Den fünften Tag fandich seinen Puls von heftigen aus denen vonneuem ihm angelegten Blafenpflastern entstände,nen Schmerzen etwas geschwinder als gewöhn-lich, die Haut war überall feucht, der Kran-ke rings um die Augen blau, übrigens häßig, unddoch bey seiner Vernunft. Auf den Abend warer sehr still und klagte nur über Kopfschmerzen,durch die Nacht hatte er einen langsamen PulSund einen gefunden Schlaf. Den sechsten Tagbemerkte ich zum erstenmal ordentliche und mitgrosser Hize begleitete fieberifche Bewegungen,übrigens war er gänzlich bey feiner Vernunft,Gg 4 " dieser