IV. Buch. n. Capitel. 47;
er ein von etlichen Fischern ihm aufgegebenesRäthsel nicht auflösen können; diese Fischer wä-re» beschäftigt sich von ihren Läusen zu entledi-gen , der bekanntlich blinde Vater der Dichtkunstfrug sie was sie machen? worauf ihm diese kurz-weiligen Bursche zur Antwort gaben: wir habenverloren was wir fiengen, und was wir nicht fien-gen das haben wir. Diodorus Chronos hatte inden Zeiten des Ptolomäus Soter den Ruhm ei-nes abgefeilten Dialektikers, Stilbs warf ihmin Gegenwart des Königes eine Frage auf dieer nicht beantworten konnte, der König sprachden Dialektiker zu beschämen nur die zwo leztenSylben seines Namens aus, und hieß ihn anstatChronos, Onos einen Esel; Diodorus ward hier-über so empfindlich, daß er bald darauf starb. Ho-raz starb neun Tage nach seinem gutthätigenFreunde dem Mäccnas. Creech der bey der Ue-berstznng des Lucretins Ruhm erworben, undmit der nachwcrts gewagten Uebersezung des Ho-raz Schande, starb zwar nicht, aber er errettetesich vor der Verachtung seiner Landsleute mit
dem