Band 
II. Theil.
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624 Von -er Erfahrung-

Iltb bey der Hand, um sie in ihre Zelter zurük-zuführen. Ebendas begegnete den Franzofen dieauf der Insel Mabagafcar spazircn giengcn-Die Türken sind so grosse Liebhaber der Ruhe,daß sie erstaunen wenn man ihnen vorschlägt zurLust an einen Ort zu gehen, um von demselbenzurükznkcmmen ; sie fragen, warum man für nichtssich bemühen solle. La Motrane sagt indeß, erhübe keine Nation so wenigen Krankheiten ausge-ftzet, so gesund nnd so oft über hundert Jahre le-ben gesehen, wie die Türken.

Die sonst dem Menschen oft so sehr schädli.chtn Leidenschaften dienen vielen zur Gesundheit.Es giebt Leute die alle Tage ihres Lebens zornigwerde» , ohne deßwegen in die geringste Krank-heit zu verfallen, und die ein heftiger Zorn mehrals sie es vorher gewesen, gesund, Munter, undstärk macht. Ich habe in Paris einen grundge-lehrten , scharfsinnigen, tugendhaften, nnd mitder einnehmendesten Beredsamkeit begabten Sici-lictnifchcn Abt namens Vincenz Sembrano ge-kannt, der nichts ohne die äusserste Leidenschaft