zweytes Capitel, ;6;
lich sind wo diese Wirkungen wicdcrfuhren, folgerter in »reinem Lande werden sich diese Wirkungen nie-mals äussern.
Nach der Analogie beurtheilt der Ant eine nochnicht genug bekannte Krankheit, er wählet nach der.selben in zweifelhaften Fällen seine Mittel, und er,findt auch neue. Der erste Schritt zu der Kennt-nis einer noch im dunklen schwebenden Krankheitist die Vergleicht»^ dieser Krankheit mit einer an-dern die ihr am nächsten liegt, auch die Mittel wer-den in dieser Krankheit gegeben die in der nächstendie besten sind. Die Achnlichkcit der Fälle erkläret,daß Krankheiten welche in ihrer Natur gleich abernach den Theilen auf welche sie fallen verschiedensind, in ihrem Laufe, in ihren Zufällen , in ihrerHeilart, in ihren Heilmitteln, in ihrem Ausgangübereinkommen , und daß man also von der einenauf die andere schlicssen dürfe. Bagiivi meint, aufdiese Art werde man nicht nur in Krankheiten, dienach ihrer Natur gleich, sondern auch in vielen dienach ihrer Natur verschieden sind, aus der beson-dern Verderbnis die sie m den stüßigcn Theilen er-wecken und die wirklich in diesen sonst verschiedenenKrankheiten gleich ist, von der einen auf die ande-re schlicssen, und durchaus der gleichen Methodenlind der gleichen Mittel sich bedienen können. Hier-aus zeigt sich wie der Arzt auch seine Mittel lli zivei,felhaften Fällen wählet.
Aber man kommt durch die Analogie auch aufneue Methoden und neue Mittel. Bacvn sagt,