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viertes Buch,
wegen wo er starb, durch seine Kleider kam sie in dasHaus, in ganz Nimwegm, und von da beynahe infünfzig Niederländische Städte, in welchen eine un-gemeine Mmge Menschen starben. Vor vierzehnJahren herrschte die Ruhr bey uns so sehr, dass nacheiniger Ausrechnung i» einem nicht gar grossen Be-zirke des Cantons Ber» bis an dreyzehntauseud Men-schen starben. Um Bern war sie am heftigsten, aucherzählte mir ein würdiger Geistlicher der eine kleineStunde von Bern Pfarrer gewesen, er sey oft in demDorfe Muri in Häuser gekommen wo in der einzi-gen, sehr niedrigen, sehr kleinen und wohl verschlos-senen Stube des Bauers, ein paar Todtcnkörper aufdem Tische und vier bis fünf an der Ruhr krankeMänner, Weider und Kinder, in ihren Betten la-gen und neben sich offene Geschirre hatten, in wel-che sie ihre Nothdurst verrichteten. Man siehet deut-lich daß diese Krankheit, die an sich leicht ansteckendwird, um so viel mehr um sich greifen muß, wennman die Kranken von den Gesunden nicht absondert,und um die Kranken selbst die Luft nicht erneuert.Selbst in der Pest ist die Entfernung der Krankenvon den Gesunden, nebst der Erneuerung und Er-frischung der Luft, die gröste und beste Vorsorge.
Alle diese schädliche Wirkungen einer eingeschlosse-nen Luft werden um so viel deutlicher, wenn manauf zwo Wahrnehmungen besonders merkt. HerrPringle fand daß die Fäulung viel geschwinder in dereingeschlossenen als in der offenen Luft fortgeht.Denn weil die Theile welche am meisten faul sind