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viertes Buch,
ich sehe auch daß er freylich den Schweis befördertund immer in dieser Absicht mit Nutzen gebrauchtwird, wo man den Schweis befördern soll; denSchlaf kann er unstreitig hemmen, und einen über-füllten Magen neben der Enthaltung von allen Spei-sen , mit Thee oder warmem Wasser oder der In-fusion von irgend einer andern Wanze auszuwa-schen ist nicht nur unschädlich, sondern wie ich oftgesehen und wie ich es selbst zu thun gewohnt bin,sehr nützlich. Ich rathe auch den Thee allen Men-schen die sich der Kälte aussetzen müssen und beson.ders auf Reisen, weil er das sicherste und beste Vcr«Wahrungsmittel wider den Seitenstich und alle üb-rigen Entzündungen ist. Leuten die aus einer feuch-ten Kälte den unerträglichen daherrührenden Frostnach Hause bringen, und wegen der zurückgeschla-genen Ausdünstung eine Schwierigkeit und Mat-tigkeit in dem Leibe empfinden, rathe ich vorzüg-lich den Thee. Worinn liegen nun hauptsächlichin diesen Fällen die Vorzüge dieses Getränkes ?Boerhaave antwortete für mich : in dem warmenWasser.
Aber ein Sangrado müßte man seyn, wenn mandas warme Wasser allen Menschen zuträglich glaub-te, denn Hippocrates hat schon gesagt, der Miß,brauch des warmen Wassers erweiche das Fleisch,schwäche die Nerven, mache dumm, erwecke Bauch-siüsse, Ohnmachten , und durch diese den Tod. DerThee ist darum so wie wir denselben trinken aufviclerley Weise schädlich, eS sey nun daß man alle