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siebentes Capitel.
zuweilen einen schädlichen Durchfall zeugt. Diesesist gewiß, und ich habe oft gesehen daß besondersder Caffee mit und ohne Milch den langsamen hy,sterischen Durchfall sehr befördert, den ich oft be-merke , und für eine sehr schlimme und ungememschwer zu heilende Krankheit halte.
Endlich macht der Miöbrauch des Caffee der Herr«schenken Meynung zuwider bisweilen entsetzliche Kopf.schmerzen. Thierry hat so sehr heftige Kopfschmer,zcn daher entstehen gesehen , daß die Leute zu allenGeschäften untüchtig und von ihren Schmerzen nichtbefreyet wurden , bis sie dem Caffee absagten Ersah auch wie ich, Leute die den Schlaf vermittelstdes Caffee verloren, und augenscheinlich abnahmen;hingegen sah ich einen Fall, in welchem der Caffeeden Schlaf beförderte, und daü Opium nicht. Einesechs und sechszig jährige Dame vvm Adel war miteiner fürchterlichen Gliedersucht viele Monate hinter,einander entsetzlich geplagt; einer der schlimmsten,aber auch sehr natürlichen, Zufälle dieser Glieder»sucht war eine gänzliche Schlaflosigkeit. Ich ver-suchte nicht viel gegen diesen Zufall, aber sehr vielwider die Krankheit, doch trieb mich die Noth ein-mal ein Gran Opium zu geben, die kranke Damenahm es, und wachte die ganze Nacht; ich gab dienächste Nacht etwas mehr, mit gleichem Erfolge.Hierauf gerieth die Dame selbst auf den Gedanken,sie wolle mitten in der Nacht den Caffee versuchen,weil er ihr in andern Zeiten, und auch einigen an.dern Personen aus ihrer Familie, wider die Schlaf»