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Grundliche und Schrifft-mässige Abhandlung des VIII. XI. und XII. Capitels der Epistel St. Pauli an die Römer / wie selbige in offentlichen Predigten vorgetragen, und nun auf Begehren dem Druck übergeben worden durch Johann Heinrich Friess, Pfarrer der Kirch bey St. Peter
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353
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M_ Die Zwey und Viertzigffe Predigt, __

dardurch alle Dinge,welche den Gläubigen zur Erlangung der ewigen Se.ligkeit notwendig lind: Alle geistliche Benedeyungen in den HimienE»bur. in Christo : Den heiligen Geist mit seinen seligmachenden Gaaben, denGlauben, die Bekehrung, die HeUtgung, die Beständigkeit im Guten, in-fonderheit auch Hilff in Trübsalen,Schutz,Schirm wider alle Heils.Feind»WMe derGläubtgenSeel umschanyen.

L. Wie erthnen dasverheiffe: Er sagt: Gore werde es denGläubige«schencken,^«?^k?-»,.heißteS tn dem Griechischen Grund. Text. Sie be-kommen es nicht durch einichen ihren Verdienst, sonder allein anß derGna-de Gottes : Dann niemand hat dem Zerren etwas zuvor gegeben,daß es ihm solte widergolten werden. Der SohnGottes selbst ist eine-Zvh.4-Schencke: Eine Gaade auß dem Fimmel, und was die Gläubigen mitdemSohnbekommen,tst^k««^,?., eine Gaab durch die Gnade ,derenthalben es heißt: was hast du aber, das vu nicht empfangenhabest ? So du es aber auch empfangen hast, was rühmest du dichr.r« 4:7. als ob du es nicht empfangen hattest?

c. Wie er dises auß der Dahingebnng Jesu Christi für die Gläubigenzeuhe. Er sagt: welcher seinem eignen Sohn nicht verschohnet son-der denselblgen für uns alle dahingegeben hat: Solte er uns nichtauch alles mit ihm schenken! Der Apostel schliesset von dem mehrerenauf das mindere, und wil so vtl sagen: Der uns das mehrere gegeben , solteer uns wäigeren das mindere? Der uns gescheucketdie theureste Gaab sei-ner Liebe, und demfelbigen nicht geschonet, damit er UNS schonen möchte:Durch thneuns von dem Gewalt der Hollen und des Todes erlöset, und die jewige Seligkeit erworben, solte er uns dann die geringeren Gaaben vor-enthalten ? Solte er uns nicht mittheilen, was zur Erlangung diser Selig-keit vonnöthen? Sein Absehen, da er seinen Sohn dahingegeben, warja,damit derselbige einen Saamen sehe, der ihm dienere, und in deme erdermahleneinest herrlich und wundersamm wurde: Solte er dann di-sem Saamen im geringsten etwas abschlagen, das da dienete, Visen End-Zweck zuerreichen? So hätte ja derHerr Jesus derselben halben umsonst2<t4>.4. gearbeitet, seine Lrafft vergeblich und umsonst verbraucht: DaSaberin Ewigkeit nicht seyn kan.Widerum hat Gort seinenSohn für uns,alS die theureste Gaab dahingegeben, da wir noch Feinde waren, solteer dann nicht auch mindere Gaaben geben den Freunden ? Hat sein Sohndie Seligkeit für sie erfochten und erstritten, solte er ihnen dann nicht auchHrbr es. geben -X?""« die Ding an denen dieSeligkeit Hanger.

Anm,rckon« Was wir dann mit einandcren auß unseremr. Puncten zu einer Lehr zu-behalten haben, ist discs» Daß weil Gott seinem eigenen Sohn nicht ,