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lione, verwandelt darum Caninchen , die er aufdem Markt für sie eingekauft hatte, in die schmack-hafteste Hafen. Ein Kloster von regulirten Chor-herren hat ein wunderthätig Bild vonnöthen: Mangräbt eben das Fundament zu einer Kirche; einTaglöhner stößt mit der Grabfchaufel auf etwasdas weint, und ein jämmerliches Seufzen und Aech-zen von sich hören läßt. Das Volk läuft zusammen;man sucht, und findet das braune Marienbild.Bisweilen bereden die Mönchen irgend einen Kran-ken , ihrem Heiligen ein Gelübd zu thun: Der Arztbringt ihn wieder zurechte; ober die Natur hilftsich gar selber — und der Heilige hat dieses merk-würdige Wunder gethan; man hängt ein Taftlinan die Wand; um ein hübsches Allmofen liest mandem Wundermanue Messen; und fein Schatz kriegtnoch ein reiches Opfer. Wenn bisweilen nicht ge-nug Kranke zur Hand sind, einem Heiligen Ehre zirmachen, so ersetzen die Mönchen solches mit einemfrommen Betrug, erdichten Krankheiten, und hän.gen selber Vota auf. — Genau so machten es dieheydnischen Priester ; man sehe z. B. nur den LKvius, oder den Cicero äs Nuwru Deorum (*) undäe Oivmatione nach.
dlunc Oea, lwnc teourre midi ; nam pökle meäerikiÄL äocet templis «nilta tadella tuis,
sagt Ttbull. S. ferner den Strabo T. I. undverschiedene Innschriften bey Gruter und Mont»
(*) M. Buch.