schaffen. Wenn wir doch nicht Sachen in Italienfür umnöqlich halten wollten, die wir in Frank-reich, Deutschland, Spanien, und sogar in Por-tngall wirklich finden, wo der grosse GrafvonOrej-ras Dinge bewirkt, welche ganz Europa in Erstau-nen setzen. — Man bediene sich nur, aber mit Vor-sicht, der in diesem Werke hin und wieder angera-thenen Mittel; und ich stehe für den Erfolg.
Nochmals bey der Kirchengeschichte anzufangen,so soll niemanden gestattet werden solche zu lehren,als Männern, deren Kopf und Herz gleichsam vondem Geiste der Ersten Kirche durchdrungen ist; dieaufgeklärt genug sind, allenthalben die Wahrheitaufzuspüren, und Muths genug haben, sie nicht nurfür sich selber zu lieben, sondern auch dieselbe, we-nigstens nach und nach, andern aufzudecken. — An-fänglich ist es genug, daß die Lehrer und Schrift-steller ihre Leser und Zuhörer überhaupt versichern,daß bisdahin in der Kirchengeschichte unendlich vielfalsches und fabelhaftes Platz gefunden. Von die-sem allgemeinen Grundsätze gehen sie aus, und zie-hen einen nahmhaften Betrug um den andern ausLicht; alles ftuffenweise, und in einer Ordnungwelcher auch schnmchere Gemüther leicht folgen kön-nen. Hiernächst sollen sie gute Bücher, wo mansich wettern Raths erhöhten kann , mit gehörigerSorgfalt bekannt und beliebt machen. Und endlichrücken sie die Wahrheit, in ihrem ganz unbeflecktenhellen Glänze, dem geübten Aug der Menschennäher aus Gesicht. Alsdann erst fangen sie an mit