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und die wichtigsten mitwaltenden Umstände missen;HZas läßt sich hieraus anders folgern, als daß siefür uns unbrauchbar sind? Aber eben hierum zeig-ten sich die blühende Fantasie und der durchdringendeScharfsinn unsrer Ausleger in ihrer ganzen Starke:Daß sie Euch die Fälle hinzu dichteten, in welchengedachte Entscheidungen sollen ergangen seyn. Daaber diese Ignoranten in ihrem verbrannten Gehirnsich unmöglich über ihre Hirngespinnste vergleichenkonnten, so eutAutzyd daraus die stocke icke Finsternißder verworrensten Rechtsgelehrsamkeit, welche je-mals die bürgerlichen Gesellschaften gedrückt hat.Besonders, seitdem dle Erfindung der Pressen die-ses ungereimte Gewäsche allgemein bekannt gemacht,findet sich kein einziger Gesetzpunkt mehr, dessenEntscheidung nicht durch eine andre entgegengesetzteErklärung vereitelt würde, welche beweisen soll,daß der ^all , den man unter Augen hat, gar nichtder, Fall des Gesetzes sey. Darum studirt auch keinIustttzverwandter den römischen Text mehr; dennwenn er ihn auch auswendig wißte, würde es ihrmmcht das mindeste helfen, weil er darum das tolleZeug noch nicht kennen würde, welches darübervon den Auslegern, Decidenten, Consulenten, u. s. f.ist geschnoben worden. Diesen Kramm, nicht denJustinian, lesen und benutzen die Rechtsgelehrte,ein jeder nach seiner Weise. Wir müssen darumunsre heutige Jurisprudenz aus mehr als 100000.Banden ziehen, welche die ungereimtesten Köpfeunter der Sonne ausgeheckt, und die alle ihr eige-