sie hören , daß mehrgedachte Stelle, dnrch die aus-serordentliche Dienftgefälligkeit celeberrimi krstrjrLeneäicU in meine Händ gerathen sey. Ob ichnun gleich weiß, daß man nach per Strenge fodernkann, ein Stück von solcher Wichtigkeit in der Grund-sprache anzuführen, so ist mir hinwieder auch be-kannt , daß uns Italiänern, die wir in geraderLinie von den Lateinern abstammen, und meist un.ser ganzes Leben damit zubringen, neben unsrerneuen Muttersprache ein Bißgen von der alten zulernen, vor dem fränkischen Latein des mittlernZeitalters nothwendig eckeln muß. Ich will darumdem Leser mit keiner pedantischen Gewissenhaftig-keit beschwerlich fallen, sondern ihm aus gedachtemStücke lediglich einen treuen Auszug vor Augenlegen. Der Verfasser erzählt nämlich den TodCarls des Grossen, und führt verschiedene Unter,redungen an, die dieser trefliche Kaiser gegen seinEnd mit etlichen Höflingen hieck; da er ihnen haupt-sächlich gute Erinnerungen gab, wie sie sich gegenseinen Thronfolger, und sonst zu verhalten hätten,wenn ihn Gott aus dieser Welt absodern würde.Hauptsächlich aber sind die Gesinnungen merkwür.dig, die Carl bey einem solchen Anlaß ( den 26.Januar Ao. 814 ) gegen den Kanzler Eginhard äus.ferte. In der Zurückerinnerung an die Geschichteseines Lebens, und in der Prüffung desselben gleich,sam vor den Augen des Richters, vor dem er nunbald erscheinen sollte, brach er in folgende Worteaus: Meine StaatS- und Kriegsactionen betref-
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Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
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191
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