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Von einer Reformation in Italien : oder von den Mitteln, die gefährlichsten Missbräuche und die schädlichsten Gesetze dieses Landes zu verbessern / [Karl Antonio Pilati]
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hatte, nun aber nächstens , solcher- Lehrer beraubt,unter dem Schrecken einer tiefen Nacht, und dasalles, welche Schande! durch meine Schuld seuf-;en wrrd. Um aber das Maaß «.einer Mnitrittevoll zu machen , ließ ich mich so weit verleiten,die römischen Bischöffe zu meinen Vasallen, unddamit zu wirklichen Herren eines grossen Gebieteszu machen; wodurch ich zum Rum von Welsch-land wesentlich beytrug. Was hab ich also an-derö, als ein strenges Gericht von Scite Gottes,und den Abscheu meines Namens, in dem Ge-dächtniß der spätesten Enkel des Volkes zu erwar-ben, welches ich unglücklich gemacht. Denn dieEinzelherrschast über Städte und Lander in derHand eines Priesters oder Mönchen, muß die un-seligsten Folgen erzeugen; einen unermeßlichenEhrgeitz in ihrem Herzen entzünden, und denhartnäckigsten Vorsatz, solchen, durch die erstenbeßten, gerechte oder ungerechte, menschliche oderunmenschliche Mittel zu sättigen, um dadurch ihrePräpotenz zu erhärten oder zu äussnen. Wiewerd ich mich also vor dir, gerechter Richter derMenschen, und also auch der Könige, wegen alledes Unheils, der Kriege und Verwüstungen recht-fertigen können , die das verwünschte Geschenkangerichtet hat, welches ich der Kirck,e des Heil.Petrus gethan? O Gott! sey mir gnädig nachdeiner Güte, und rechne meine schwere Schulduicht dem sträflichsten Ehrgeitz allein, sondernauch dem fast unvermeidlichen Leichtsinn und dem