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gang, seine Macht und seine Schwäche, seine Hand-lung und Reichthum, seilte Regierungsart, seine In-teressen , seine Anfoderungen und seine Streitigkeitenanzeigen: Deutschland hat in diesem Fache vortref-liche Bücher, unter weichen mir die von Gunb-ling und Achemval! vorzüglich gefallen: Das sindrrun freylich ganz andere Sachen, als die Tände-leyen, mit welchen man uns bisdahm unterhaltenhat: Aber es ist auch einem vernünftigen Menschenin Italien und Spannten , mehr daran gelegen zuwissen, wie viel Schiffe der Kayser von MaroccsausMen kann, als an dem ganzen Kram den unsdie Mönche lehren, und wo doch am Ende nichtsanders als schändlicher Betrug herauskömmt.
Und wie wirv man die Unkösten für fo viel neueLehrstühle bestreiten? Gar leicht l Man darf nureben so viel von den dermaligen abschaffen, undzwar zuvorderst alle Lehrer des canonischen Rechts:Das Decretum Gratiani, und alle Dekretalien soll-ten wir «ufern Feinden wünschen, sie würden ihnenmehr Schaden thun, als die ganze Artillerie ei-ner feindlichen Armee. Man könnte überdas garfüglich verschiedene theologische Lehrstühle eingehenlassen. Die Meynung, welche ich im ^ten Capitelmeines Buch geäußert habe, daß nämlich kein Theilder Gottesgelehrtheit änderst als nur von sehr gelehr-ten Leuten gelehrt werden sollte, scheint mir immerwahrer, und ist auch von andern gebilligt worden.Die Verfasser der allgemeinen deutschen Bibliotheck,Welche im VI. Band I!. Stück , mein Buch weit-