Band 
[Band 1]
Seite
12
JPEG-Download
 

▼i Vcàricht.

Tabellenverfertigt; diese kegte ich zmn Grunde, hernach nahmich dm Schrist-steller der mir am glalrbwnrdigsten fchien, und fullte dies kahke Gerippe aus rDenn man mus nicht glauben, das ich den Guarienti wèrtlich àrfttzt hase.Ein Compliment/ eine schmeichlerische Lobrede, die er einem noch lebendenKànstler, oder eines jm^stverstorbuen Erbeu zu gefallen hàlt, Wortchiele,die schwûlftige Redensarten eines Soprani, Ridolsi und andrer, vie le demLeser fthr gleichgultige und zu der Kunstler-Geschtchte (um welche es dietzmalalleine zu thun ist) undierstiche Umstánde, fullen vicie Zeileu in ftiucm Wcr-ke aus, diese h ab ich als uberflûsig mit gutem Vorbedacht weggelasseu, daich hiugegeu eine Menge Artikul, die in oftangezognem Guarienti fthr ma-ger aussehe», um ein Betrâchtliches verinehrt habe.

s°. Man wird sich vielleicht wirndern, dass man viele Mânner in dieftmBllch angezogen findet, welâx nur in dieser vder jener Krovinz akeine be-kannt geweftn sind, folglich nach vicler Meynung in kein Lexîevn gehoren;auch âber diefts mus ich mich verantworten. Was die Artikul von dieserGattmig betrift, die ich in dern Guarienti airgetroffeu, so hab ich folcheohne Bedenken beybehalteîi, weil man mich sonften einer Zerstummknng be-schuldigen kèntà Von denen aber die in dieftm Werke das erstemal er^scheinen, habe ich mir bey vielen diese Vorstellung gemacht, das nâmlichdie meiste Kunst-Cabinets vonPrivat-Perionen, denen Gemáhlde von Kunst-îern erster Grbsse anzuftbaffen, aus bekannten Ursachen mrmbglich ist, mei-stens aus Copien nach diesen, oder aus Mahlereyen von weniger bersthmtenKunstlern bestehen: Von diefen letztern nun, einige hiftorische Nachrichten zusinden, wird vermuthlich solchen Kunst-Liebhabern nicht unangenehm feyn.Dcmn damit ich es recht deutlich heraus sage, so 6elie ich mir einen grosseuThe il der Kâufer diefts Werkes , nebft demn die eine von diesen Knnsten ftlbstûben, aus dieser Classe vor, folglich war es auch billig fur sie zu sorgen.

6°. UM