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baceo (Antonius). Siehe Labacco.
Abatini (Guido Ubaldus), v»n Castello.War Academicus zu Rom A. i6;o, Arbeite-le mit cingclegtcn Stemm (Mofaico genannt,)nach den Zeichnungen seines Lehrmeisters Pe-ter Beretini von Cortona. Mahlte auch inverschiedencn Kirchen zu Rom sehr geistreichund mit ftltsamm Einfâllen. Er war einMann vsn grossem Verstand und Lebhaftig-keit. Titi p. 264. G.
M bâte (Hercules) von Modena , desNicolaus Sohnsfohn, dessm Arbcit undZeichnungen er sich wshl znnutze machte,Vedriani p. 10;. giebt cine ausfuhrliche Be-sthreibung seiner Werke , die er thcils furFremde, theils fur seine Geburts - StaStverfertigte. Er starb daselbst A. 161;. Gua-rienti p. 157.
Mbake (Iohaimes), Bildhauer zu Mo-dena. War in Ausbildung der Erucissvenin Stucco-oder Gips-Arbeit sehr berûhmt.Vedriani p. y;.
Abbate (Nicolaus) , grbohreu zu Mode-na A. i sir. Lernte bey Anton und Lud-wig Begareili. Franciscus Primaticcio nahmihn A. i??2. mit sich nach Frankreich, da erdie Manier seines Meisters^nachahmie. Ermahlte in dcm Danz - Saale zu Fontaine-bleau eine grosse Menge Lebensgrosser Fi-gnren, mit fvlch schonem Colorit , datz sieehender fur Oehs als Frcsco - Mahlereyen au-gesehen werden. In der grossen Gâriemahlte er die Geschichten des Ulysses in óo ,Stûcken, in welchen man nebst der vortref-lichcn Colorit, und Raphaels Manier, diedurchgehmde Gleichheit in Visser grossen Ar-
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beik bewundert, welche auf einm Tag ge-mahlt zu seyu scheint. Er starb in Frank-rejch, wann aber, ist uubekannt. Vedria-ni p. 62. G.
'Abbate (Petrus Paulus), des RicolausBruder. War in Vorstellung der menschli-chen Leidenfthaften,^ welche er mit besondrerZiertichkeik auszudrûcken wutzte, berûhmt:Hdann mahlte er auch Wilde und nnbandigePftrde unvergleichlich gnk. Vedriani p. 6g.
Abbate (Petrus Paulus), lernte bey ftl-ncm Vater Hercules , und wurde in Histo-rien und Grotesques , welche er in offenrli-cheu und Privât - Gebâuden mahlte, zicm-lich berûhmt. Er starb in blûhendem Aller.Vedriani p. 106. G.
Abbiati (Phiiippns) , gebohren zu Mei,land A. 1640. Lernte bey Carl FrancisciisNuvolone. Nebst eiuer leichtm Manier,stndet man m seiuen Gemâhlden eine festeZeichnnng, lebhafte Erfindungen, und einehurtige Ausfûhrung; daher er eine grosseMmge Arbeit in Oehl - und Fresco-Farbmverfertigte, und semen Erbcn ein grossesVermôgen hiuterlietz. Er starb A. 1715.Guarienti p. 167.
Abondio (Alexander), ein rdler Florerr-tiner und Schûler des M. A. Bnonaroti:Hatte fein Vergnûgen in Verftrtigung aller-hand Historien und Portraiten nach ver Na-tur, aus gefârbtem Wachs, welches er mit sol-cher Kunsr und Gcfchicklichkeit bewerkstellig-te, datz Kayser Rodolph der II. ihn nachPrag eíef, um die Behandlung diefer Ar-beit mit aiizusehen. Er starb aber bald hcr-nach in diefer Stadt, m;d hmleriietzIiur»A «Ovhn