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set Geburts - Skadt. Seine Zeichnunss istrichtia , aber nach Gothischem Geschmack eiu-gcrichtet. Sandrart P. i. v. 244. G,
Aldigieri. Siehc Zevio.
Aldrovandini (Dominicus) , JosephsSohn. Ein zicmlich gìiter Architectur - «ndPerspcctiv - Mahler aûf nasse» Mortel. Ar-beitete zu Parnm um 2 t. 1680. Orlandip. 407.
?lldrovandini (Josephus) , ist m derMahler-Historie weiter nicht bekamrt , alsdatz er bey J. Mdrcas Sirani die Zeichcn-Kunst erlcrnl und ziemlich geûbt, vornehm-lîch aber datz er der Vater zweyer beruhmtenMahler war. Academia Clementina.
Aldrovandim (Maurlis), Ioiephs Bra-der. Et» beruhmter Perspectiv- und Archi-tectur-Vîahlcr zu Bologne. Arbeitcte auchin andcm Stâdten Italiens , starb aber mdenr z isten Iahr seines Altérs ,• um A. 1680.Acad. (Hem. P. 1. p. 422.
Aîdwvandmi (Pompejus Augustmus),des Maurus Sohn ; gebohmr zu BologneA. 1677. Lernte bey seinem Oheim ThomasAldrovandini, und wurde in der Architectur-und Pcrspectiv-Mahlerey sehr beruhmt, mitderen er die vornehmste Kirchen, Pallâste,und ì^chaubuhnen zu Bologne , Tem» ,Dresde» , Wien,,. Prag rc. zierte. «seineZcichnung. ist sshr richtig. r seine Schattcnund Lichter krâftig f zart und rund ,• auchentdà man in seiner Arbeit mehrere An-uehmlichkeitèn. als in seines Lehrmristers, in-dem er' seine Mlihc sparte/ seine Gemáhldezu moglichster Vollkommenheit zu bringen.Znletzt arbeitcte er z n Rom ,• und starb da-ftlbst A. 174 5-. Acad. Clein. P. 2. p. z 5 3 . G.
Aldrovmrdi'ni (Thoinas) ,■ Josephs Sohn;gebohveir zu Bologne A. 16;z. Kaunr hal-te er die Llnfánge derKunst bey semem OheiinMaurris dégriffé», so hielt er sich an die Na-tur und Betrachtung der Werke beruhmterKunstler, und wurde dadurch etner der vov-uehmsten Mìthler in Italien, der mit scho-nm Erfindungen son Schilden^Laub- Sâu-lèn - und Schnorgel - Werk, sále, Kirchenund Gallerien mit grossev Gcsehtcklichkeit aus-zierte. Mit Marc Anton Franccschini, ei-nem vortreflichcn Historien-Mahler, arbeiteteer A. 1704. m dem grosse» Raths-Saale
zrì Genua. Er starb zn Bologne U 1-7,6.und wurde in seiner Pfarr-Kirche S. Mam-molo beerdigt. Acad. Clément. P. 1. P.42V.G.
Alemans, von Brussel- Lernte zu Flo-renz m Oehl-Farben mahlen. Zu Rommachte er Bekanntfthaft mrl einem Minia-kur-Mahler, der ihn in seiner Kunst unter-wies, worinn er ein A'osse? Meister gewor-den. Er arbeitcte eine Zeitlang an dem da-maligen Brusseliftlzen Hofunter dem Churfûrstvon Bayer» ,• und mahlte eine Mrnge fchôncrPortraite; aber wegen stines langsamcn Ae-beitcus wurde man des Sitzens uberdriitzig-,und lies seine Gemáhlde meistens unansgr-arbeitet liegen. Endlich, nachdem man ihmfur ein Sàck , an welchem er fast ein halbesIahr gearbettet.hatte, und ans hrmdert Du-plonen sthâtzte, karim dcn zehnten Theil br-zahlen wollte, gieng^ er cms Verdrust wiedergen Rom. Er krbke um das Iahr 170s.Weuermann P. z. p. ,17.
Alerri (Thomas) gcnannt Fadino^ von Ere-mona geburtig. Lernte bey Galcatius Campi,und ahmte ihn so gll'xklich nach , datz ihveArbeit nicht leicht zu untcrschetdcn ist. Erward um das Iahr i ;oo. gebvhrcn. Gua-rienti p. 47 t.
Aleotti (Ioh. Baptista) r genannt Argen-ta r Baumeistcr zu Ferrara. L-chrieb Bâ-cher von der Bau-Kunst und Perspective. Ertebte um das Iahr 1630. Malvasta T. 2.p. 41 x.
(Matthaus Pere; de), von Romgeburtig. Kam gen (sevtlle und erwies sei-ne Kunst an einem 3°; Schuh hohcn Bilvedes H. Cliristophs, welches er in eincr Kir-che auf frischen Mortel mahlte. Er warcm vortreflicher Zetchner, worinn er seine»Lehrmeister Micliael Angelo Buonaroti nach,ahmte. Er gieng wieder nach Rom, undstarb daselbst in hohem Alter um A. 160».Velasto No. 32.
Alessandro- (Vortolo d'), genannt Mano-pola, Baumeister zu Venedig; erfand dieKunst, Gebàude, welche an den Fundamen-ken bestk)ádig!! ware» ,, in der sreyen Luftzu erhalten, um solche wieder zu erneuern.Von dieser nutzlichen Erfindung machte erA. i'6o2. den Gebrarich an dem Herzogli-chen- Pallaste, bis in der weMáufligen Gai-