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Unterscheid ihrer Werke dcs Bnchstabcns K.daher man ihn gcmeinlich Karle nennte.la Combe.

Audran (Claudius dcr I.) , Carols Bru-der und Schulcr; gebohren zu Paris A.1597. Er setzte sich zu Lion, und arbeitetemrt ziemlich gutem Gcschmack, wiewohl ingeringerm Grad als sein Brader. Er starbdaselbst A. 1677. la Combe.

Audran (Claudius dcr II.) , des obigenClaudius Sohn. Gebohren zu Lion A. 16; y.Kam nach Paris, die Zeichcn-Kunft ben sei-nem Oheim Carl zu lcrnen. Einjge zâhlenauch den Franciscus Perrier und JohannWierr rmter seine Lehrnieister. Seine Nei-gung gieng auf die Mahlcrey, welche er beyCarl le Brun crlernte, der sich ost in gros-scn Wcrkcn seincr Hûlf bediente. Man sie-het viele sehr grosse Gemâhlde, welche diescmKûnstler Ebre inachm: Unter diesen befindensich funf historische iLtûcke in dem Bischof-lich-Strasiburgifchen Pallaste zu Elsagzabern,und cin soqenanntcs May-Gemáhld, worin-ncn die Iûnger Iohannis vorgcstcllt sind,wie sie seinen enthauptetcn Leichnam aufhe-ben. Claudius starb als Professer der Aca-démie A. 1634. Man Hat ihn esters mitseinem Nefen dem folgenten Claudius ver-nieuget. la Combe. G.

Audran (Claudius dcr III.), gebohren zuLion A. 1658. Lernte bey seinem VatcrGcrman. Er kam nach Paris, und folgteseinem eignen Geschmack, Grotesque» undLaubwerke zu mahlen. Die kônigliche Pallasteund die vornehinste sogcnannle Hotels zu Pa-ris sind mit seiner geistrcichen Arbcit gezieret.Er wurde koniglicher Mahler und Zeichncr.Starb A. i7)4. als Verwalter (Concierge)des Lûremburgischen Pallastes. la C^nbe.

Audran (Gerardus), la Combe will, dasiman ihn Girard ttenne, gebohren zu LionA. 1640. Lernte bey seinem Vatet Claudiusdem I. zu Paris bey seinem Oheim Carl,und bey Carl le Brun. In seinem a^stenIahr gieng er nach Rom, wo er die Mci-ftcr-Stt'icke dcr berâhmtesten Kûnstler zcich-nete, und einige davvn in Kupfer brachte.Von da wurde er in seiires Kônigs Dienstezurûcke berufcn. Le Brun liefi ihn dieSchlachten Alexander des Grossen in aus-

serordentlich grossem Format in Kupfer brin-gcn. Diese und das Gewôlbe der KircheVal de Grâce nach Mignard behalten unterallen historischen Kupferstichen den Preis.Alle seine Werke sind wegen ihrer correctenZeichnung, Stârke und grosseur Geschmackin sciner Manier lobcnswûrdig. Er starbA. 170^. la Combe.

Audran (Gcrmanus), gebohren zu LionA. 16; 1. Lernte bey stincm Vater Claudiusdem I. und zu Paris bey seinem Oheim Carldie Zeichen- und Kupserstecher-Krinst; kcbrtedarauf wiedcr in seine Geburts-Stadl zurû-cke, wo er Professer adiunctus der Mahler-Aeademie ward. Starb A. 1700. Von fti-nen vier Sôhnen besiehe so viele vcrschiede.ne Artickel. la Combe.

Audran (Iohannes), gebohren zu LionA. 1667. Lernte bey ftinem Vater Gcrmanund seinem Oheinr Gérard. Er war einerder arbcitsamsten Kupferstccher. Schon inseinem aosten Iahr gab er die erste Ar-beit heraus , und fuhr darinne fort bis insein 87stcs Iahr; wurde A. 1707. konigli-cher Kupferstccher, und bekam ein jâhr»liches Gehalt nebst der Wohnung aux Go-bclins. A. 1708. ward er cin Mitglied berMahler-Académie. Seine in kleinèrn For-mat gcbrachtc Schlachten Alexandcr desGrossèn, die Kônigin Esther, Alhalia, unddie Kronung der Konigin Maria von Medi-cis sind so viele Proben seines vortrefljchenGrabstichels und unermàdeten Fleisies. Inallen grossen Werken von Kupferstichen, welchesciner Zeit unternonnnen wurdcn, findetmaneinige Stûcke von seiner Arbeit, als in demCabinet des Herrn Crozat, in den Gallcrienvon Lûremburg lind Versailles rc. Manzâhlct 50. Kûnstler, nach welchen er arbei-tcte. Endlich starb er A. 1756. Nebst ob-bemeldtcm jûngern Benedict, hinterliesi ceMichael, cineir vortrejlichen Tapezierer, dereine ncue Art diescr Arbeit erfand. la Combe.

Audran (Ludovicus) , der iûngste Sohndes Gcrman; gebohren zri Lion A. 1670.Er kain wie seine Brûder nach Paris. ManHat von ihm die sieben Werke der Barmhcr-zigkeit nach Sébastian Boiirdon, und einentodten Leichnani nach Renat Houasse. Er starbdaselbst MU A. 1712. ledigen Standes. laCombe. Avelar