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wie solches zu sthen ist m der ncuen Kircheund m dcm grosseir Saal des BarbcrinischenPallastes zn Rom, wo er den nie genugge-lobtcn Triumph der Eh ce vorstellte. Erar-beitete auch m dem Grofi-Herzoglichen Pal-laste m Florcnz. Nachdem die Schule derCarracci zu Bologne aufhôrte, bekam erdnrch stinen àberall bekanntcn Ruhm ciregrosse Anzahl Lehrlinge, unter welchen sichauch seines Bruders Sohn Lucas befand.Er starb A. 1669. Die Geschicklichkcit die-ses Kunstlers lcuchtet vornehmlich ans seincngrossen und weitlàuftigen historischen Ge-màhldcn hervor. Sein lebhaftes und feuri-ges Gcnie schickte sich nicht so wohl zu klei-uen «Ltucken, welche eine genau ausgeft'chrteArbcit erfordern. Er mahlte schr viel mFresco , seine Fàrbung ist frisch und glân-zend, aber in der Carnation ist sie schwach.Er dachte edel, seine Gesichts-Miencn sindsehr angenehm, er halte eine vollkommneKenntnisi von Schatten und Licht und vonder Anordnung semer Gruppen, auch warer in Landschaften vortreflich. Allein seineGemâhlde fehlcn oft wider die Richtigkcitder Zeichnung und des Ansdrucks. SeineFignren sind plump und seine Gewânder vonschlcchtem Geschmack. Pascoli P. 1. p. ;. G.

Beretta (Carolus), Bildhauer zu Mei-land. Von semer Arbeit sieht man aufdcmgrossen Altar der Kirche S. Johann Bapti-sta , al Confalone genannt, den Tans Chri-sti in gefârbten Bildern, und in der KircheS. Maria vella Fontana, auch auf demgrossen Altar das Bildnitz der H. Maria inLebens-Grôsse von gebrandtcr Erde und alswcisser Marmor gemahlt. Er lebteA. 1729.Latuada.

Bera (Magnus), gcbohren in NorwegenA. i 6 <§ 6 . Lernte bey dcm Hof-Mahlcr zuCoppenhagen; machte die gewôhnliche Rei-sen in Italien und Frankreich, vcrlietz aberbey seiner Heimkunft die Mahlcrcy, undfieng an in Elfenbcin zu schnitzen, in welcherArbeit er ncbcn andern ein Gefási von ohn-gefehr zwer) Schnhen hoch verfertigte, andcm er allcrhand Historien nach antiker Ma-nier in halb erhabncr Arbeit ausschnitzte;selbiges wurde wegen seiner Vortreflichkeit indcr Kôniglichen Kunst-Kamtner zu Coppen-

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hagen aufgehoben. Er starb A. 1739.Danw. p. 312.

Berg (Matthias van den), gebohren zuBvern A. 161 Sein Vatcr Johann, vonAlcinaer gebàrtig, lernte bey Heinrich Gol-zius, und wurde mit P. P. Rubens bekannt,der ihm die Vcrwaltung seiner um Nperâhcr liegenden Gutern anvcrtraute, wesiwegener sich daselbst niedcrlietz. Der Sohn kambey angehendenr Altcr in des Rubens Schuk,in welcher er einer dcr besten Zeichner wur-de, dessen ohngeachtet, wcil eS ihm an ge-nugsaniem Geiìie màngelte, konnte er nichtsaus eigner Erfindung hervorbringen, blicbalso allein ein guter Copiste. Seine Zeichtnungen werden wegen ihrer Richtigkcit sehbgesucht. Er starb zu Alcmaer A. 1647.Descamps P- 2. p. 244. G.

Bergamasco (Fabritius und Grancllus),des Joh. Baptista Sohne; mahlten in denZimincrn des Klosters Escurial verschiedenekleine Stàcke an Kâsten, Bettstellen, Wân-den rc. in welchen sie allerhand seltsame Ein-fálle von Figuren, Engeln, Gottheiten rc.mit lebhafter Colorit anbrachten. VelascoNo. 11. G.

Bergamasco (Joh. Baptista), gebohrettzu Bergamo um das Jahr 1490. Lerntedie Mahlerey nach den Werkcn der beruhm-testen Kànstlern zu Rom. Er wurde inSpanien berufen, und mahlte in dem grossen Kôniglichen Schlosi Pardo, OvidischeFabeln in vielen Abtheilungen, welche sotreflich gezeichnet und gemahlt sind, datz diè-ses Wcrk allein genngsam wâre, ihm einenunfterblichen Nahmcn zu erwerben. Nacheiniger Meyimng soll er dcr Vatcr des be-rnhmten Bernhard Castelli gcwescn seyn,welchcs man aber aus Mangel gewissrer Nach-richtcn nicht bchaupten kan. Aus seinemGrabmahl ist zu ersehcn, datz er A. 1370.zu Madrid gestorben sey. Velasco No. n. 0.

Bergamo (Dominicus oder Damianns),Domimcaner-Ordcns; ein vortresiicher Kûnst-ler in eingelegter Arbeit in Holz. Arbeitctein dem Chor und der Sacristey dcr Kirchestines Ordens zu Bologne, welches seincnRuhm durch aanz Italien bekannt machte, daer glciche Arbeit in viclen andern Stâdten ver-ftrtîgen musitè. Guaricnti p. 174.

Bergen