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[Band 1]
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IH (sars voir Arschot auf, aus dessen Munz-Cabinct cr die Rômische Kayftr von JuliusCàsar bis auf Valentinian m Kupfer her-auSgab rc. rc. Sweertius.

Ltestìinghen (Christianus Iohannes van),mahlte zu Dclfft. 6ta A. 1584. wmdeer fur einen gcschickten Kunstlcr gehalten.Nach dem unglucklichen Tod Prin; Wilhclmdes l. von Oranicn hatte er den Anlas,diesen Fàrsten in dem Sarg liegend zu se-hen , dessen Gesichtszuge er so fest ins Ge-dàchtnitz fatzte, datz er ihn sehr kcnntlichzeichnete, welches nachher zum Urbild des,jenigcn Portraits diente, welches GérardPot A. 1620. auf dem Rathhaus zu Delfftmahlte. Durch einen seltsame» Zufall kamcr in Spanien, und wurde Kôniglichcr Hof-Mahler , gieng aber nach ciniger Zcit insein Vaterlaod zurûck, und setzte sich zuMiddelburg in Seeland, wo er in dem 42.Jahr seines Altérs A. 1626. starb. Descamps P. 1. p. 21;.

Biffì (Carolus), Mahler zu Meiland;gebohren A. 1605. Lernte bey CamillusProcaccini, und imitirte die Manier seinesLehrmcisters sehr wohl , wie man aus denwenigen Gemàhlden, die man von seinerHanb siehet, abnehmen kan. Dann seinReichthum und eine beguemliche Lcbensarthicltcn ihn von mehrerer Arbxit ab. Erstarb IA. 1675. Guarienti p. m.

(Laurentiris). Siehe Binago.

Biaart (Victorius), gebohren zu Bolog-ne A?i6y2. Lernte aus eignem Trieb dasArchitectur und Figurenmahlen, mit wel-chem er sich in- und ausser seinem Vaterlandgrosse» Ruhm erwarb. Acad. Clem. P. 2.p. 284. G.

Bigarino (Antonius). Siehe Begarelli.

Bigazzirn (Hieronymus), Baumeister zuPerugia, gebohren A. içoi. War in ma-thcmàtischen Kûnsten wohl erfahren, undwurde von den grôtzten Gelehrten seiner Zeitzu Rath gezogen. Auf Befehl Pabst Paulusdes III. befestigte er seine Gcburts - Stadt.Obwohl er von gedachtem Pabst, von Kan-ser Carl dem V. und Franciscus dem I. Ko-nig in Frankreich, an ihre Hôfe berufcnwurde, lehnte er doch diese Einladungcn vonsich ab, und starb in seinem Vaterland A.r; 72. Pàscoli p. 8;.

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Bigi (Félix), Mahler von Parma; mutz-te wegen eincr in seinem Vaterlandchegan.gcnen Mordthat sich nach Vcrona flûchtcn,wo er die Zeit seines Lebens verblieb. Ermahlte die Blumcn so naturlich, datz weni-ge in Italien ihm zu verqleichen waren rc.Lebte um das Jahr 1680. Pozzo p. 200. G.

Bigio (Francia), gebohren zu Florenz A^l çoo. Lernte bey Mariotto Albertinelli, und 'wurde ein Mit-Buhlerdes Andréas del Sarto,mit dem er lange Zeit in glcicher Werkstatt ar-beitete. Er kam niemal àusser sein Vaterland,sondern brachte seine Zeit mit unablàtzlichemStudieren zu, welches ihn so cntkràstete, ^datz er in seinem besten Alter A. 1542. starb,und in der Kirche S. Pancratius seine Be«qrábnitz fand. Baldinucci Sec. 4. p. 2;?.setzt sein Geburts-Iahr auf A. 148;. unddas Absterben auf A. 1^24. Vasari P.p. 2i 8. Er unterwies in diescr Kunst sei-ncn Bruder Angélus, dessen Vasari P. ;.p. 222. gedenket. Guarienti.

Ligio (Nanni), Baccio eines Baumei-sters zu Florenz Sohn; lernte die Bildhauer-Kunst bey Raphaël da Moirtelnpo, undbey Laurentius Lorenzetti; verfertigte dieStatue Pabst Clemens des VII. in dem Chorder Kirche Minerva zu Rom , und sur dieKirche S. Maria de Anima einen LeichnamChristi, welchen er nach M. A. Buonaroticopirte. Bey Anton Giamberti lernte er auchdie Baukunst, da er dann den Pallast desCardinals Monte - pulciano und das HausMaltei , nebst verschiedenen andern Gebàu-den auffuhrte. Vasari P. z. p. 846. SeinSohn Hannibal lernte die Mahlerey beyFranciscus Salviati, welcher ihm in seinemTestament sechzig Scudi jáhrliche Leibren-ten, samt 14. Gemàhlden und allen seine»Zeichnungm verordnete. Jbid. P. ,. p.672. G.

Bigolaro (Franciscus). Siehe Bernardi.Bilivelti (Antonius), von Geburt etttDeutscher; lernte bey Ludwig Cardi zu Flo-renz. Seine Manier war gelind, zierlichund grotz, mit schèner Colorit und edelmGewande. Man darf nur die ErhôhungChristi am Creutz in der Theatiner, Kirchezu Florenz betrachten, um die vortreflicheWissenschaften diests Kûnstlers zu ànen.