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Antouius , starb «ber da erst die halbe Ar-beit verfertigt war. Pascoli P. 2. p. 196.
Carìoni (Ioh. Andréas), des Ioh. Bap-tifta Sohn; gebohren zu Genua A. 1627.Durchreiste verschiedeiie Stâdte Italiens.Studirke zu Vencdig nach den Werken PaulsCaliari, Jacob Robusti und Titian Vecelli.Zu Pcrugia mahlte er in der Kirche Jésusdie Gcschichten Josua; in dem Gewôlbeder Kirche S. Herculanus die Thaten desApostel Paulus und anders mehr. Wàh-rend feinem Aufenthalt daselbst hielt er sichbestándig in dem Hallse des Grafen Hora-tius Ferretti auf, und hielt eine ôffentlicheSchule. Nachher arbeitete er auch zu Romund in feinem Vaterland, ailwo erA. 1697.starb. Pascoli P. 2. p. 188. G.
Carloni (Ioh. Baptista), des TaddeuSSohn; Mahler zu Genua. Vollendete dievon feinem Bruder Iohannes in der Thea-tiner-Kirche zu Meiland hinterlassene Arbeit.Man siehet auch noch verschiedene andreMerke , welche er in Kirchen und Privât-Hâusern zu Genua auf nassen Kalk mahlte,worunter etliche Statûen an der Mauer einesLandhaufes, wegcn ihrer natûrlichen Nach-ahmung des Màrmors fehr bewundert wer-den. Pascoli P. 2. p. 197. G.
Carton» (Iosephus), des Taddeus Bru-der und Lehrling. Arbeitete gemeinfchastlichmit ihm zu Genua fur Spanien, Englandund Mantua; wegen einer Krankheit begab«r sich nach Rovio, feinem Geburts - Ort ,starb daselbst, und hinterlietz zwey Sôhne,von denen in befondern Articuln gehandeltwird. Soprani p. 2-7. G.
Carloni (Taddeus), Mahler, Bildhauerund Baumeister von Rovio an dem Lauif-ser-See; lernte bey feinem Vater Johann.Nachdem er zu Rom studirt hatte, fetzte erstch zu Genua, und verfertigte viele Arbeit.Er war dergestalt in seine Kunst verliebt,datz er folche seinen Schàlern gleichfam ein-zugiessen fuchte, indem er sie mit ungemei-ner Freundlichkeit in den vornehmsten Stû-eken unterivies, auch wandte er all sein Ver-môgen darauf, seine Sôhne in allen Wis-senschaften unterweisen zu lassen , da er zusagen pflegte, datz biese die rechte Erbschaftder Kinder wàren. Er starb A. iói 3, und
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wurtze in der Kirche S. Fra»»«sco di Ca-pellctto, allwo ihm sein Sohn Johann einGrabmahl aufrichten liesi, begraben. So-prani p. 29;. G.
Carloni (Thomas), Josephs Sohn undSchiller; arbeitete in der Kirche Jésus zuGenua zwey Enael aus Marmor an demAltar des gccreutzigten Heilands , und einBasrelief i» der Capelle S. Maria belleGrazie der Kirche S. Ciro rc. Er wurdean den Hof zu Turin berufm, wo ihmnach feinem Absterben auf Herzoglichm Be-fehl ein Grabmahl mit feinem Bildnitz auf-gerichtct ivurde. Soprani p. 297. G.
Carmois (Carolus), mahlte bas Gewôlbder H. Capelle des Schlosses Vincennes,und verfertigte Patronen zu dm Tapezerevenzu Fontainebleau. Er arbeitete unter Pri-maticrio um das Iahr 1560. Feltbien P. ;.p. n?.
Carneri (Matthâus), Bildhauer zu Ve-nedig; erneuerte das Grabmahl Pauls Ca-liari in ber Hieronymiten - Kirche S. Seba-stianus A. 1610. Bassaglia.
Carnets (Sebastianus), mahlte in einemZimmer Magistrats del Monte novi§in»ogenannt die Bilder S. S. Petrus und Pau-lus. Bassaglia.
Carnio (Antonius), Mahler aus Friaul;lernte bey feinem Vater, einem ziemlich gu-ten Mahler. Er arbeitete nach einer gutenManier, und mahlte das Nackende qelindund zart, weil er aber niemals ausser seinVaterland kam, war er auch anderswo ganzunbekannt, hatte wenig Arbeit, und wurdeschlecht fur seine Kunst belohnt, daher erein kuminerliches und elendes Leben bis insein hohes Aller fuhren muhte. Er flvrirte»rm das Iahr 1630. Guarimti p. 76.
Carnovale (Dominicus), Mahler undBaunieister zu Modena; hinterliesi eine uo-zâhliche Menge Gcmâhlde in Oehl- undFrcsco, Farben, die er mit fehr angenehmerManier verfertigte. Die Architectur mahlteer so natàrlich, datz die Augen selbst derKnnstvcrstándigen dadurch getáuschet wurden.Er arbeitete in feinem Vaterland A. 1564.Vedriani p. 99. G.
Carnulo (Simon da) , in dem GebietVoltri i rin Franciscaner-Mônch und vor-
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