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)u Franz Flans hjstorischen Stàcken. Emleichter Pinftl und eine schône Harmonie derFarbcn geben sciner Arbeit einen grossenWerth. Er kam A. 1533. in die Mahler-Geftllschaft. Descamps P. i. p. 106. G.

Clef(Ioas van), Mahlerzu Antwerpen;Wilhelms Sohn. Halte eine schône Ma-nier , und wurde fur den bestcn Coloristenftiner Zeit gehalten. Daâ Altar-Blatt derWund - Aerzte in der Kirche U. L. F. zuAntwcrpen, welches die H. H. Cosinus undDamianus vorsteilt, ist von ftiner Hand.Der Wahnwitz, in wcichen er verficl, wirdriner allzugrossen Einbildung auf seine Kunstzugcschrieben. Descamps P. i. p. 104. G.

Clef (Johanncs van), gebohren zu Ven-loo A. 1646. Lernte bey Ludwig Primound Caspar de Crayer, dessen hinterlasseneArbeit er vollendete. Er war ein besirerZeichner als dieser, da er ihm hingegen inder Coloril weichen musite. Man hâlt ihnsûr den grètzten Flamândischen Mahler inGewàndeni. Fasi alle seine Gemâhlde beste-hen in Altar - Stàcken und Plafonds: Ineinigen derftlben kam er dem Nicolaus Pouflsin ziemlich nahe. Er starb A. 1716. Des-camps P. 3. p. 191.

Clef (Martinus van), Heinrichs Bruder;lernte bey Franz Floris. Mahlte anfangsgrosse, nachher aber kleine historische Stà-cke , in welchen sein Bruder die Landschaf-ten verfertigte. Viel gute Landschaflen-Mah-ler bedienten sich ftiner Arbeit in Figuren,unter andern Egidius Conixloe. Er starbin dem ?O. Iahr seines Altérs, und hinter-lietz vier Sôhne. Egidius, welcher wvhl imKleinen niahlce; er fàhrte ein unordenrlichesLebcn, und starb fràhzeitig. Martinus ar-beitete in Spanien und in Indien. Nico-laus lebtc A. 1604. und Georgius, welcherjung starb. Descamps P. 1. p. 106. G.

Clef (Wilhelmus van), Heinrichs Bru-der ; war in grossen Historien beràhmt, undstarb iu jungen Iahren. Descanips.

Cleniente (Bartholomàìis), ein vortrefli-cher Bildyauer zu Reggio, dessen Vasari inder Lcbensbeschreibung d-s Victor Scarpaccianebst vielcn andern Kànstlern Meldung thut.

Clemente (Prosper), des obigen Nefe;à geschiàr Bildhguer von Reggio. Ver-

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ftrtigte dastlbst das Grabmahl des Bi.schofs Rangoni, in welchem die Statuew Lcbens - Grosse nebst zwey Genien fthrwohl vorgestellt sind. Er lebte um das Iahri;6o, Vasari P^ 3. p. 337. G.

Clementina (Johanna Maria), eine be-ràhmte Miniatur - Mahlerin zu Turin umdas Iahr 1720. welche sich des UnterrichtsMartins van Meytcns bey ftinem dasigenAufenthalt bediente. Man Hat einige Por,traite nach ihrer Arbeit in Kupftr gestochess.Keytzler P. 2. p. 42.

Clerc (Johannes le), aebohren zu Nancyum das Iahr 1387. Lernte zu VcnedigbeyCarl Saracino; mahlte in dcm grossenRaths-L-aal, wie der Herzog Heinrich Dan-dolo mit-der Herrschaft den Bund derCreutz»farth in das gclobte Land in der Kirche S.Marcus beschwvret. Er hielt sich 20. Iahr inItalien auf, ahnite seines Lehrmeisters Ma.nier fthr wohl nach, und mahlte mil grosserFertigkeit. In der Iesuiter-Kirche zu Nancysieht man auch einige ftiner Gemâbldcn. Erwar Ritter des S. Marcus - Ordens , undstarb A. 1633. le Comte P. 3. p. iy.

Clerc (Sebastianus le), ein vortreflicherKupferstecher und Zeichner von Metz; ge-bohren A. 1637. Von scinein Vater, einèmgeschicktcn Goldschmied, in der Zeichen-Kunstwohl- unterwieftn, kam er A. 1663. gen Pa-ris , und legte sich mit so gutem Erfolg auf dasZeichnen und Kupferetzen, da§ Herr Colbertihm ein Iahrgelt von 600.. Thalern ver-schafte. A. 1672. kam er in die Académie,und wurde in ftlbigcr A. i sz». Proftssor derGéométrie und der Perspectw. Er starb A-1714. Ausser einer grossen Mcnge Zeichnun-gen und ohngcfthr 3000. Kupserstichen gaber noch verschiedene Bûcher in Druck heraàIn seinen Werken fiîidet man eine so angench,me als bewundernswàrdige Verschiedenheit.Seine Compositionen sind zierlich,- seine Zeich-mmg ist richtig, seine Arbeit reinlich, seineStriche hurtig, und ftine Einbildnngskraftklug, obgleich lebhaft und fthr ftlmnmernd.Sein âltester Sohn Sebastianus lernte dieMahlerey bey Bon Boulogne. Edmus Ieau-rat Hat etliche ftiner Gemâhlde in Kupftr ge-bracht. Ludovicus Augustinus lernte bey>Anton Coyzevox die Bildhauer -Kunst. Und»

A Bene--