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[Band 1]
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feinem Tod fortgesetzt wurde. Er lebte «mdas Iahr 1720.

Deutsch (Manuel). S. Nicolaus Manuel.

Deyaiit (Frauciscus). Siehe Dcrraud.

Deyns (Iacobns). Siehe Denys.

Deynum (Ioh. Baprista van), ein ge-schickter Mahler in Mtniatur und Gummj-Farben; ward A. 1620. zu Antwerpen ge-bohren. Man Hat so wohl Portraite alsandere Stucke von seiner Arbeit, die inanbesonders an dentsthcn Hôfcn und in Spa-niell , auch einige in scinem Vaterland an-trtst. Descamps P. 2. p. 297. G.

Deyfter ( Ludovicus de ), gebohren zuBrugge A. i6>6. Lernte bey Johann Macs ;hielte sich scchs Iahre in Italien auf; mahl-te sehr schône historische Stucke, welchenwhlgezeichnct und vernunftig componiet sind.Man hâlt ihn fur einen der bcsten Kûnstlerseiner Zeit in den Niederlanden. Auch batman angemerkt, das, da bey sein r Zmûck-kunft ans Italie» wenig Licbhaber und nochweniger Kunstverstândige sich zu Brugac de-fanden, er vermiltelst seiner beliebren Ar-beit den Elfer vicier seiner Mitbûrger regegemacht, dasi sie mit grossen Unkosten Kui.st-Cadjnette anrichtcten. Er starb A. 1711.Descamps P. p. ;;6.

Diamante (Frater), Mahler zu Florenz;lernte bey Fr. Philipp Lippi, ivelchen erauch nachahmte. Zu Prato in dem Florcn-tinischen mahlte er in der Carmelner-Kircheve! schiedcnc Werke, ivelche zu selbiger Zeitfur etwas sonderbares gchalten wurdcn. Lcb-te um das Iahr 1 429. Vasari P.2.p. ; 88. G.

Diamanlinl (Iohannes), airs der Land-schaft Romagna gcbûrUg; erhicite wegenseiner Geschicklichkeit den Ritter-Stand. Ersctzte sich zu Venedig, und arbeitete fur ôf-fentliche und Privat-Gebàude. In der Kir-che S. Moses mahlte er neben andcrnKûnst-lern , und verfertigtc die Taftt von der An-betung der Weisen aus Mvrgcnland. Gua-rienti p. 250.

Diana (Benedictus), Mahler aus Vene-dig ; arbeitete neben deneir Bellini in derSchule S. Ioh. Baptista , und stellte dieMitglieder dieser Gesellschaft vor, wie sieGeld an die Armen austheilen. In der Kir-che del Carrnine mahlte er S. Lucia zwi-

schen zwey andern Heilige». ^ In der Sa-cristey der Scrvitcr-Kirche die schviie Altar-Tafel. Aus scinen Merken siehet man, datzdie Mahlcrcy schon zu seiner Zeit sehr znge-nommen, und glaubet, dasi cr um dasIahr i?oo. gclebt habe. RidolfiP.i.p.24. G.

Diami (Ioh. Francisais), Mahler zuFerrara; folgte deo Dosso Dotzi Manier,und starb A. 1576. Guarienti p. 2L9.

Dictai. Siehe J. Franciscus Surchi.

Dieppcnbeck (Abraham van), gebohrenzn Herzoocnbnsch um das Iahr 1607. Macschon em geschickccr GlaSMahIer, als er indes Rudcns Schule kam; hernach rciste erin Italien, Nach sellier Zurûckkunft lernteer aufs ncue bey Rubens, und studirte bc-sonders die Colorit. Er wurde A. 1641.znm Director ber Académie erwâhlt, undstarb dastlbst A. 1675. Dieppcnbeck warei-ner der bcsten Schiller Rubens. Er hatleein erhabncs Genie. freine Compositione»sind meistens klein, doch sicht man an cini-gen grossen, dasi er in dicsen eben so gcschicktwar. Seine Zeichnung ist zicmlich unrich-tig, und selbst seine Rcise in Italien konnteihn nicht von diesem Fehler befrcyen; wasman abcr am mcisten an ihm bewnndert,sind theils die vortrefliche Erfinvungen in sei-ncn Gemâhlden, theils die meisterhafle Hal-tung, und eine Colorit, welche Rubens sei-ner rlichts nachgab. Zcngen davon sind dieFcnster verschiedener Hollândischcr Kirchen.Er wurde ftrners von den Buchhàndlern ge-braucht, Zeichnungen zu Knpserstichen undVignette» zu verfcrtigen. Derlempls ckesàst-8 besonders, machet diesem Kûnstler Eh-re. Descamps P. 2. p. no. G.

Dtepraam (Abraham), Mahler von Ou-.denaerde; lernte bey Adrian Brouwer, dcstsen Manier er so wohl aïs seine liederlicheLcbensart auf das geuatieste nachahuite. Ar-beitete zu Dortrecht. Seine Compositione»und Ausdruckung der Leidenschaften sind sehrgeistreich, und seine Colorit in dem Nacken-den der Natur âhnlich. Weyermann P. ).p. 96.

Dierir (Hermannus Adrianus). SieheRodrigez.

Dies (Casparus), Mahler aus Portugalt;wurde von Kènig Emmiuei nach Rom M»

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