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hoher Achtung. Er schrieb einige Bâcherubcr die Gcometrie, die Perspectiv, dieFortification und die Proportion desmensch-lichen Côrpers. Sandrart P. i. p. 222. G.

Dusmann (Cornélius'), gebohren zu Am.sterdam ; arbcitete seine meiste Lcbmszeit znVicenza , allwo er fàr Privat-Personen Ge-mâhlde von Thiercn, Landschaften rc. miteiner guten Manier und Composition verfer-tigte. Er starb allda «im A. i68o. Pozzop. 190. G.

Duyts (Iohannes van), Portrait - Mah-ler zu Antwerpen A. 1666 , de Bie p. 170. G.

Dyk (Antonilis van), gebohren ;u Ant-werpe» A. 1^99. Lernte anfânglich bcy sei-ner Muttcr, welche Landschaften mahlte,darnach bey Heinrich van Baîen und beyP. P. Rubens. Dieser ûbergab ihm gleichvcrschiedenc grosse Werke, cr selbst aber ver-besftrte sie. Vandyk bekam eine vo.zàglicheNeigung fur das Portraitmahlen, wetztve-gen er auf Rubens Aurathen in Italiengieng, wosclbst Titian und Paul Veroneseseine Muster waren. Zu Gcnua hielt ersich eine geraume Zeit auf, und arbeiterenach seiner Zurûckkunft sûr verschiedene Fûr-sten. Hernach gieng er fàr eine kurze Zeitin Frankreich und darauf in England. Kô-nig Cari der t. behielt ihn durch viele Gut-thalen m seinen Dicnsten: Dieser Furst mach-te ihn zum Rilter des Bades, gab ihni seinmit Diamanten besetztes Portrait stmit einergôldnen Kctte, eine Pension, eine Wohnungund eine bestimmte ansehnliche Summc sûrseine Gemàhlte. Vandyk heyrathete die Tvch-ter des Grafen von Gorre, er fûhrte einesehr prâchtige Lebcnsart, und machte aufviele Weise eincn grossen Aufwand, welchesihn nôthigte, seine Kunst flcitzig zu nben.Die Eilfcrtigkeit, niit welcher er gegen dasEnde seines Lebens arbcitete, machen seineletztere Werke bcy weitem nicht so schàtzbaraïs die erstere waren, air welche er nrehrereZeit und Sorgfalt gewandt halte. Er starbA. 1641. und ward in der S- Pauls-Kirchebegraben. Vandyk dieser grosse SchillerRubens l'lbertraf deisselben in Portraiten.Seine Kôpfe find bezaubernd und so natûr-kich, datz sie das Aug in eine angenehmeVerwirrung setzen. In den Stellungen war

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er cin Meister. Sieht man seine historischeStûcke an , so wird ein Kenner urtheilen,datz er zwar in einigen Gemáhlden sctncmLchrmeister gleich gekommen sey, âbcrhauptaber weniger Genie und Feuer als jener ge-habt habc. Vandyk war dazu gebohrcn,der vortrestichste Portrait - Mahler zu seyn;Colorit, Keiintlichkert, Zeichnung der Kôp-fcn und Hàiiden , ailes dieses musi an ihmbewrmderk werdcn. Descamps P. 2. p. 8. K.

Dsk (Daniel van) , Mahler aus Frant-reich ; verfertigte Portraite , Historien undArchitectur - Stûcke in Oehl-und Fresco-Far.ben. Er war Ober-Aufseher der Knnst-Gal-lerie und der Gebâuden des Herzogs vonMantua. Borghini p. 5;;. G.

Dsk (Fions van), gebohren zu Harlemum 1600 . Der Geschichtsthreiber Schreve»lius sagt von ihm: „Wann ihr einen Mab->„ler sachet/ welcher aile Arten Fruchte nach-„zuahmen weitz, so geht zu Fions van Dyk.„Er kan die Vogel durch seine Fruchte be»„triegen, und unsern Gauinen lûstern ma-„chen.„ Dieser Schriftsteller tbut van Dykunrecht, datz er nichts von seinen historischenGemáhlden sagt. Er war darinn ebcn ssvortresiich , man Hat aber nur sehr wenigeStûcke dieser Art von ihm. Descamps P. 2.p. 46. G.

Dyk ePhilippus van), gebohren zu Am>-sterdam A. 1680. Lernte bey Arnold Boa-nen. Seine Gcniàhlde sind zart, markigtund wohl ausgearbeitct. Er mahlte schànePortraite und kleine Historien. Wohnte zuMiddclburg und in Haag, allwo er A. 17;;.starb. Remy p. $8.

E.

Ebermayr (Ioh. Erhardns), gebohrenzu Rârnberg A. 1659. Lernte bcy MichaelKestner und bey Johann Murrer. Unterandern verfertigte er das Altar-Blatt in derBarfûsser - Kirche daselbst, die AbnehmungChristi vom Crcutz vorstellend. Arbeitete eineZeitlang an dem Sachsen - WeissenfclsischenHof. Er starb in seiner Geburts - SladtA. 1692. Doppclmayr p. 248.

Ecmann (Eduardus), Formschneider mFrankreich. Hatte eine vvrrrefiiche Manier,

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