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[Band 1]
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Ek

Ekhout (Ai.tonius van den), gebohrenzu Bràggeum A. i6;6. Arbeitete iu Italie»mit ftinem Schwager Ludwig Dcyster, dadiescr m ihren gemeinschastlichen Gemàhldendie Figure» , jener abcr dic Fràchte undBlumen verfertigte. Er verlietz seine Gc-burts-Stadt, in >velcl)er er schonsem Gluckmit einer ansehnlichcn Ehcen-Stelie gemachthutte. Kam gen Lisabon , wo seine Arbeitin grossem Werth mt, und that daselbst ei-ne vortheilhafte Heyrach, die ihm aber soSefâhrliche Feinde erweckte, datz erA. 16?;.in semer Kutschc erschossen wurde. Des-camps P. 3. p. 34?.

Ekhout (Gerbrand van den), gebohrenzu Amsterdam A. l6ri. Rembrand warsein Lehrmeister. Anfânglich mahlte er Por-traite nach Rembrands Manier, wclche sowohl wegen der Kenntlichkeit als wegen derStárke in der Colorit sehr gerûhmt werden.Hernach begab er sich auf dàs Historienmah,leu , worinne man seine vortressiche Compo,fitivli, die genaue Bemerkung der Leiden,schaften und ûberhaupt den guten Geschmackbewlindern mutz. Ekhout war einer vonRembrands Schàleru, der ihm am nâch-sien kam. Er halte desselben Mângel undVollkommenheiten: Eben wie seines Mei-sters, war seine Zeichnung unrichtig, under halte keine Kennmitz von der Costume;dagegen ist sein Pinsel fest, seine Ausarbei-tung geistreich und seine Fârbung lieblichund von grosser Wàrkung. Er starb A.1674. Descamps P. 2. p. 326.

Ekmann , mahlte sehr wohl in Miniatur.Componirte angenehme historische Stàcke furdas Konigliche Cabinet. War Academicuszu Paris, und starb daselbst A. 1677. Fe-libien P. 4. p. ;?!>.

Elburcht (Iohannes van), gebohren aneinem Ort dieses Ramens ohnweit Campenum das Iahr i?oo. Kam i« Antwerpcnin die Mahler-Gesellfchaft A. i;;;. Manstcht in der Kirche U. L. F. auf dem Altar-Blatt der den Fischer» zugehôrigen Capelleden Fischfang des Apostel Petrus vorgestellt.Er vcrstund bas Figuren- und Landschaften-mahlen fthr wohl, sonderbar aber die Sce-Sturme. Descamps P. 1. p. 92.

Elenetti (Antonius), Mahler zu Verona;lrrnte bey Simon Brenlana. Begab sich

m

auf das Fígurenmahlen, und lrbte um dasIahr 1718. Pozzo p. 204.

Elger (Ottomar ), gebohren zu Gotten-burg A. 1632. War in verschiedenen Kà»ften und Wissenschaften erfahren, ncben dis,sen lerntr er bey Daniel Segers, und mahl,te Rlunim und Fràchte eben so gut als sensLehrmeister. Er arbeitete an dem Berlini-schen Hvf, und starb daselbst A. 1666.Descamps P. 2. p. 4S7.

Elias (Matthias), gebohren zu Peena ,einem Dorfe nahe bey Casscl A. i6;8. Derberuhmte Kânstler Corbeen nahm chn alseinen Watsten auf, und da er viele Fàhig,keit bey ihm verspàrte, wurde er sein Lehr,meister. In dem 20. Iahr seines Allerskam er gen Paris, verhevrathete fich da-selbst , und wurde Professer der Académievon S. Luc. Nach einem langen Aufent-halt that er eine Reise in Flandern, tm>fetztc sich zu Dunkirchen, allwo er 174e»starb. Diefer Kânstler batte anfangs als ernach Paris kam, eine rohe und schlechteFârbung, die er aber in diefer Haupt-Stadtder Kàìlsten verbesserte. Seine Zeichnun-war ziemlich richtig, die Composition gut,und seine Gewànder in natûrliche Falten ge?leíjt. Aber er mahlte mit ungcmein viclerMàhe und langfam. Dieses war auch dieUrsache, warum er niemand gerne um fichlitt, wann er arbeitete. Seine Portrailesind áhnlich und schôn, aber seine Weibcr-Kopf - Gerâste sind ohne Geschmack. Vonseine» historische» Gemàhlden verwahren dieKirchen zu Paris und in Flandern eine groj!se Menge. Descamps P. 3. p. 377.

Eligio, von Capua; Wilhelmiter-Ordenszu Montevergine. Arbeitete unverglcichlichin Gold, Silber, Kupfer, Eisen, Elftn-bein rc. In vorbemeldtem Kloster sicht manunter andern ein grosses silbcrnes Crucifie,die Statuen der H. Maria und S. Anto-nius rc. Domenicr P. 1. p. içi.

Elle (Ferdinandus), gebûrtig von Me-cheln; arbeitete die meiste Zeit seines Lebenszu Paris. Verfertigte Portraite und andreGemâhlde. Obwohl er ungleich besirePortraite mahlte als die Beaubruns, welchesich dey Hof eingeschmeichelt hatten, mutzteer sich dennoch mit geringerer Bezahlung de-gnûgen als jeue. Seine zwey Sôhne wur-