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Manier, tti Fresto zu mahlen, wie fosches«n bcyden Seiten des Allars S. Maria delCarmine m der Kirche S. Paulus, auch inLer Kirche S. Gcorgius, beydc zu Fcrraraiitiï> an andern Orten mehr zu srhcu ist.Guarienti p. 188.

Ferrari (Gaudentius), von Valdugia intem Erz-Bitzthum Meiland gebûrtiq; lerntebey Andréas Scotto und bey Peter Vannucci^Half scinem Mit-Schûlcr Raphaël in denZimmern des Thurms Borgia in dan Va-tican arbeitcn., Seine Gemáhlde warcn sorvohl in Fresto - als in Oehl-Farbcn niedlich,fieigig, angenehm, von schoncr Fárbung,tierlichen und edcln Gewcndcrn ,. und wcr-den von den Kûnstlern schr gelobè. BasariP. z. p. 148. G.

Ferrari (Horatius), von Voltri p lerntebey scinem Vetter 3 v Andréas Ansirldi. Ar-beitete an dem Hofe des Fûrstcn von Mo-naco , welcher ihn zum Ritker machte. eslarbbey stiner Hcunkunft A. 1657. mit stinerganzen Famille^ an der Peft, nnter dicstrwar auch ein Ovhn Joh. Andréas, der inprm 12. Jahr seines Mters ein sehr lebhaf-tes Portrait verftrtigte, wclchcs wegcn die-sts stltenen Unrstands in der AprostanischcnBibliothek zu Vintimiglia aufbchalten wird.Soprani p. 219. G.

Ferrari (Joh. Andréas) ,. gebohren zuGeuua A. 1999. Lernte bey Beruhard Ca-stelli und bey Bcrnhard «Ltrozzi. Wurdefo berûhmt, dah fast kcine Kirche, Pallastrc.in und um Padua ;u findcn ist , die nichtetwas von der Hand dieses erfahrnen Knnst-lers besitze. Er war in alleu Gattungen derMahlerey geûbt, indem er Historien, Land-schaftcn, Blumcn, Frûchte, Thicre, kleineund grosse Figliren in gros,ter Vollkomnien-heit mahlte. Starb A. Soprani

P, 2;;. G.

Ferr.ari, (Laurentins de) , gebohren zuGenua um daS Jahr 1710. Lernte bey stj-nem Vatcr Gregorius, einem ziemlich gutenMahler; studirte zu Rom, und niahlte beysciner Heimkunft in der Jcsuiter - Kirche zuCarignano zwey Altar-Taseln mit vortrefli-cher Manier und gutem Verstand. Eine andreficht man von sciner Hand in der Augusti-«er-Barfûsser-Krrche, und in dem Pallast des

Fe '89

Prinzen Doria die Decke eines Saals, well-che wegcn lhrer scltsamen Erfindung und guterFárbung sehr gerûhmtwird. Guarienti p.

Ferrari (Leonhardus), genannt Lonardi.'Mahler zu Bologue; lernte bey Lucius Masssari. War in Vorstellung allerhand schnâ-kischer Figuren sehr gefchickt. Scin Bruder,der wegm stiner schlechten Gestalt Culepiedigenannt wurde, copirtc die Gemáhlde derbesten Mcister vortreflich. Aîalvasia T. i»p. 960. G.

Ferrari (Lucas), mahlte ncbst ctlichenandern Kûnstlern in der Kirche S. Mariazu Rcggio. Malvasia T. 2. p. 109.

Fcrrarino (Franciscus). Siche Pcrcrzolst

Ferraro (Augnsiinus), Bildhauer zu Nea-polis; lernte bèy Peter Ceraso, und halfscinem Lehrmeiffcr in der vielen Arbeit, dieer sûr Svanien zu vcrscrtigen hatte. Erstlbsr arbeitcte sûr die Bicc-Komae zu Nea-polis, und verftrtigte einige Grabniahler rc.Domenici P. z. p. 489.

Ferrata (Hercules), gebohren zu Pelsottodi Como A. 1610. Lernte bey Thomas Or-svlino und bey Alerander Algardi. Mit sti-nen schônen Werken in Marmor und Stuc-co-Arbcit kommt er den meisten Kirchen zuRom zmu Vorschein, wovon nian zu Eh-ren dieses Kûnstlers einiger gedenkct, als derStatue Pabst Clemcns des X. auf destenGrabmahl in der S. Peters-Kirche; die H.Agnes in Baorclief auf dem Altar diestrHeiligcn, und in ihrer Kirche auf dem Pla-tze Navona; die <2tatûen des Apostels Andréasund des scligen Andréas Avellinus an derFaçade der Kirche S. Andréas dclla Balle;einige Bilder an den Grabmáhlern der Car-dináleu Pimentelli und Bonclli in der Kir-che Mincrva; die Statue der Gercchtigkeitan dem Grabmahl Pabst Clemens des IX.in der Kirche S. Maria maggiorc rc. Erhielt eine zahlreiche Schule, welche sonder-bav von den Florentincrn stark besucht wur-de. Starb zu Rom A. isgs. Pastoli P. i.p. 2)7. G.

Ferreri (Andréas), Bildhauer, Mahlerund Baumeister von Meiland; gebohren A.167;. Lernte zu Bologne ben Joseph Maz-za, und studirte die Bau-Kunst aus den Bû-chern des Sébastian Serlio 9 arbeitetr zu

A a Bologne