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[Band 1]
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von êateran, S. Maria maggiore uni- ander Porte del Popolo wirder auf. Dessertedie beyde Sàulen der Kavsern Trajanìis undAntoninus aus, und verfertigte die Wasserlei-tung Fclice. Wegen seiner Vcrdienstcn wurderr in den Adelstand erhoben, undzum Rittetdes qôldnen Sporrens gemacht. Nach desPabsts Tod gieng er gen Neapolis , wlirdeKoniglicher Baumeister und vollfàhrtc vieleangefangene Gebàude. Slarb daselbst A.1614. und hinterlietz einen Sohn, Sebastia-«us Julius César, der in gleicher Kunst zuRcapolis arbeitete. Bellori p. 96 . G.

Fontana (Dominicus Maria), vonPar-ina; verfertigte mit seiner Tochter Veronicavicie Holjschnitte und Kupferstiche zu Bolog-ne , slllico diese auch die Mahlerey bey Eli-sabctha Oirani lernte. Malvasia. G.

Fontana (Franciscus), gebohren zu RomA. 167;. Lernte bcy seinem Vater Cari»dem er an Geschicklichkeit in der Bau-Kunstvôllig gleich kam, und untcr seiner Anfsichteinige ôffentliche Gebàude theils erneuettc,theils von Grund auffûhrte. Starb abcrm der Blûthe seiner Iahren A. 1708. undhinterlietz einen Sohn Maurus , der, wievben gedacht worden , von dem Grvtzvaterzur Bau - Kunst gezogen wurde. PascoliP. 2. p. 546.

Fontana (Hannibal), ein beruhmtcr undfleitziger Bildhauer; wurde zu Meiland A.1590. gebohren. Man bewundert seine Ar-bcit an der mittlern Pforle der Kirche S.Celsus, an den Sibyllên, Propheten undbiblischen Historien, die er hin und wiedervcrfcrtigt halte. Er arbeitete vortreflich inCrystali und Edelsteine. unter dcnen ein Kist-lein von Crystali, welches von dem Herzogvon Savoyen mit 6000. Thalern bezahltwlirde, sehr gerâlimt wird. Borghini p. ;64.G.

Fontana (Iohanncs), gebohren zu MiliA. r?4v. Lernte die Bau-Kunst bey seinemjàngern Bruder Dominicus. Wurde Pàbst-licher Baumeister unter Clemeus dem VIII.Fûhrte bey dcr.Einnahm des HcrzogthumsFerrara 2002. Mann. Bwde Bràder stif-tetcn an rhrem Gcburts-Ort cine Capelle,welchc sieA. iSo;. aufrichten, und die Kir-che auszicren liessen. Leu.

Fontana (Lavinia), gebohren zu Bolog-ne A. 1552. Lernte bey ihrein Vater Pros-

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per. Mahlte so liebliche und wohlgefârbtePortraite, datz das Arauenzimmer zu Bo-logne sich eifrigst bemuhte, Conterfaile vonihrcr Arbeit zu erhalten. Zu Rom arbeite.te sie sûr Pabst Gregorius den XIII. undfût* das Hause Buoncompagni. In der Kir-che S. Paulus ausser der Stadt Rom siehtman die Steinigung S. Stephanus in mchrals Lebms- grossen Figuren von ihrer Hand.Sie starb A. 1602. Malvasia T. i. p. 219. G.

Fontana (Prosper), gebohren zu Bolog-ne A. izi2. Lernte bey Jnnocentius Fran-cucci; arbeitete mit grosser Lcbhastigkcit,ftuchtbarer Erfindung, reichcn Gedankcn,und hietle mehr auf die Geschwindigkeit als aufden Fleitz. Verstrtiate ohne Muhe und mitkecker Manier grosse hiftorische Gcmàhlde.Zu Rom arbeitete er fur vier Pàbste, undwurde von Iulius dem III. zu seinem Hof-Mahler angcnommen. In Vorsteliung derFabeln, geist- und weltlichen Historlen warer wohl erfahren , wie solches in so vielenPallâsten und Kirchen zu Bologne, Rom rc.zu sehen ist. Er ieble anfânglich in allemUeberflutz und Wohlstand, aber im Allerwurden seine Werkc in Entgegenhalt der Car-racci ihrer verachtet, und da er in jàngernIahren nnr allzuviele Arbeit zu verfcrtlgenhalte, mutzte er hernach hieran Mangel lei-den, kam auch wegen seiner vorhergchendenVcrschwendung in dàrftige Unistande, undstarb in hohem Mter. Malvasia T.i.p.rr;. G.

Fontana (Salvator) , Mahle^vonVc-nedig; verfertigte fûr die Capelle Lirtris desV. in der Kirche S. Maria inaggiore zuRom die Tafeln der Vcrkundigung Mariaund der Historie Herodes. Titi. G.

Fontebasso (Franciscus) , Mahlcr undKnpferetzcr zu Venebig; studirte die Zeichen-Kunst in der Romischen Schule; nachhcrlernte er die Mahlerey bey «Sébastian Ricci.Mahlte in dem Pallaste Duodo verschiedencTàfelwerke und einen ì2aal mit Oehl - undWasser-Farben; brachte auch etwas von sei-nes Lchrmeistcrs Werken in Kupfer. Lcbteum das Iabr 1740. Guarienti p. 189.

Fontebuono ( Anastasius ) , Mahlcr zuFlorenz; lernte bcy Dominicus Patzignano,und wurde einer der bcsten Nachfolger sci-ner Manier. In Rom mahlte er fur einigeKirchen und Pallaste in Ochl- und Fresco-

Farden.