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[Band 1]
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kreflich. Aber man wl'msthte in ihren Wer-ken eine zierlichere Zeichnung und wenigerEinfôrmigkeit in Schatten und Llcht. Des-camps P. 2. v. 47.

Franck (Sebastianus), ist nach der mei-sten Meynung des «Item Franciscus erstcrSohn, »nd wurde um das Jahr 1^7;. ae-bohren. Lernte bey Adam van Oort. Erhatte eine besondere Fáhigkeit zum Batail-len - und Pfcrdcmahlen, auch war ct inLandschaftcu nicht weniger gcschickt. Einegule Fárbung und ein leichrer Pinsel mâ-che» seine Gemáhlde schátzbar. «seine Ma-nier wurde zwar von vielen nachgcahml,aber ihre Mittelmásiigkeit setzet die Origina-le ausscrt alleu Zweiftl. Descamps P. j.p. 282.

Franco, Miniatur-Mahler zu Bologne;wurde von Pabst Benedictus dem IX. nachRom bcrufen, um in dem Vatican zu ar-beiten, allwo er Giotto und seinen Lehrmet-ster Oderico da Gubbio ûbertraf, wetzwegener verdiente, von Dantes in déni ncuntcnCapitel seincr Gedichten gelobt zu werden.Lebte A. i;oz. und war das Hauvt deralten Bolognesischen Schul, auS welcherVitalis, Simon , Jacob nnd andre guleMeister entstunden. MalvasiaT. 1. p. 14. G.

Franco (Baptista) , genannt «Semoleo ,Mahler zu Vcnedig ; studirte und copirte dieWerke des M. A. Buonaroti, sonderbar abersein letztes Gcricht. Verfertigle ein schrwohl gezeichnetes Buch von allcn antickmStatûcn und andern Kunstwcrken zu Rom.Etzte in Kupfer, nnd wurden seine Zilerkedurch andre Kupierstecher hcrausgegeben.Vaiari P. z. p. s 84. G.

François ( Gandins ) , aïs Barfàsser-Monch uennte ma» ihn Frere Luc. Erward A. zu Amiens gebohren. Kamj» fruher Iugend nach Paris , und lernteben Simon Vonet. Zu Rom suchtc er sichnach dein tPeschmack der besten Kûnstler zubilden, morinn er es so wcit brachte, daAer sein Gluck in der Welt hatte machen kon-nen, allein er erwáhlte den geistlichen Stand,,dcnnoch arbeitete er immcr mit ungenreinemFleisi, ivie man solches aus so vielen Ge-mâhlden, welche er fur die Kirchen undKlôster seines Ordens vcrfertigte, sehen kan..Stars A. rc>L4. le Coime P. z. p. 16;^

François (Ioh. Carolus), gebohren zuNancy A. 1717. Er lernte und ûbte an-fánglich die Kupfersrecher - Kunst , hernachbrachte er die Manier Handrisse von roth-und schwarzer Kreide in Kupfer nachzuah-men aus eincn hohen Grad der Vollkom-menheir, und schrieb hierûber einm Briesan den Herrn Saverien, welcher an demEnde des crstcn Theils der Philosophes mo-dernes zu lescn ist; in dicsem Bûche lcgteeran verschiedenen Portraiken bewundcrns-wûrdige Proben sciner Gcschicklichkeit in die-ser Art ab. Er bekam die Stelle eines Ca-binet - Kupserstechcrs der Koniglichcn Zeich-nungen, und arbeitete zu Paris A. 1760.la France littéraire.

François (Lucas), gebohren zn MechelnA. ,i;74. Mahlte vortrefliche historischeStâcke besonders sûr Kirchen, danebenauch gute Portraite, und^ erwarb sich durchseine Gemáhlde sûr die Konige in Frankreichund Spanien groffen Reichthum. Er siarbmil Ebre und allen Glûckk - Gutern iider-hàuft A. 164;. Descamps P. i. p. 282.

François (Lucas), gebohren zu MccbelnA. ióiç. Lernte bey seincm Vatcr Lucasund bey P. P. Rubens. War in Histo-rien wie auch in wohlgleichenden und zier-lich - geinahiten Portraitcn beruhmt. Arbei-tete ;u Paris uni das Jahr 1660. Gna-rienti p.

François (Petrus), gebohren zu MechelnA. 1606. Lernte bey seinem Vater dem âl-tern Lucas und bey Gérard Segers. Arbei-tete zu Brussel an dem Hof Erz-Herzoa Leo-polds, allwo er das BildniH diefts Herrnauch andrer Prinzen und Prinzetzinnen ver-fertigte. Ferner brachte er einjge Zeit inFrankreich zu, da er sûr seine Arbeit sehrwohl bczahlt wurde. Kehrte aber in seinVatcrland zurûck, und starb daselbst A. 1654.Seine Composition ist vortrcsiich, seine Zeich-nniig fest, underzeigte in allcn seinen Werkrnein ungemeines Gcnie, auch ist seine Fárbungreizend und simft. Er mahlte Portraiteund Gcsellschaftcn. Man sichet auch zwengrosse Gemáhlde i» der Klvster-Frarien-Kir-che Bethanien genannt, tu seiner Geburts-Stadt. Descanips P. 2. p. 82. G.

François (Simon), genannt Petit Fran-çois; gebohren zu Tours. A. 1606,. Wurde

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