<1(1 cf) Rom berufen, wo er dle von Francis-cus da Tmrita angefangnr Arbcit in denKirchcn S. S. Petrus rmd Iohannes, auchzu S. Maria maggivre vollendete. Arbeitc-te in Mutzw hiswrische Slûcke , welche crmit kleinen Stuckgcn von gefàrbten Evcrschaa-ien mit grossem Fleisi und unglaublicher Gc-dult auslegte ; man sichet noch einiae davonin der Grotz-Herzoglichen Gallerie. Starb A.rzir. Vasari P. i. p. rn. G.
Gaddi (Iohannes), des Angélus Bru-der und Schuler; mahlte zu Florenz in demKloster jum H. Geist A. 1380. SeineWerke abcr sind wegen vicier Verânderungder Gebáuden zu Grunde gegangen. Baldî-nucci Sec. 2. p. 10;.
Gaddi (Taddeus), gebohren zu Florenzohngefehr A. 1300. Hieit sich nach seinesVaters Gaddo Tod 24. Iahr bey Giottoauf: Nach deffen Absierbrn zeigte er sich aïsein geûbter Baumeister und Mahler, wel-ches aus seinen vielen Gemàhldcn und ausden zwey Brûcken S. Trinità und Ponte-vecchiv/ die er nach der A. 13? 3. geschche-nen lleberschwcmmung, welche fast die gan-ze Stadt Florenz zu Grund gerichtet halte,mit sehr grosscn Unkosten wieder aufbaute.(Der Bau diestr Brûcken wird von andernmit ziemlicher Wahrscheinlichkeit dem dama-ligen Stadt-Baunzeister Ncri Fioravanti zu-geschriebcn.) Auch baute er den Giocken-Thurn der Kirche S. Maria dcl Fivre,und mahlte eine lange Waud in der KircheS. Maria novella. Aus seinem Geschlechtrntstunden Cardinale, Bischôffe uyd andrevornehme Mànner, welche jederzeit grosseGônner der Kûnstler waren. Starb nachA. i;$2. und wurde in der Kirche zum H.Creutz begraben. Bottari P. 1. p. 107. G.
Gaetani (Scipio). Siehe Pulzone.
Gaetano (Francistus), von - adelichemGeschlecht; lernte bey Maximus Stanzioni.Er wurde in der Mahlercy ein guter Kûnst-ler, wie man solches an zwey Altar-Blát-tern in der kleinen Kirche S. Nicolaus,der Gegend Pistaso zu Neapolis sehen kan.Domenici P. 3. p. 67.
Gagini. Aus dicstm Geschlecht zu Pa-lermo záhlet man verschiedene Bildhauerund beruhmte Zeichner, ais; Dominieus;
Antonius dessen Sohn, lebte A. 1303. Sei-ne Svhne waren Wncentius, Jacvbus undFaeius. Als M. A. Buonaroti die Statuecincs nacktcn Christus vcrfertigt hatte, sagteer zu dem Besitzer dieses Knnsistûcks: Mannihr dieses Bild dekleidct haben wollt, so sen-det es dem Anton Gagini nach Palermo,wclchcr diese Kunst besondcrs wohl vcrsteht.Bottari P. 3. p. 237. Anm. (1.) G.
Gagîiardi (Bartholomâus), gebohren zuGcnua A. 1333. Wurde Spagnolclto ge-nannt, weil er einiae Zcit mit te» Spa-nicrn in Indien gerèist hatte. Er zeichnctemit einer starken und wohl ausgedrncktcnManier auf die Weise des M. A. Buonaro-ti. Mahlte sehr wohl in Oehl- und Fresco-Farbcn, und ctzte in Kupfer. A. 1620.fiel cr von cincm Gerûste zu todt. Sopra-ni v. 32. G.
Gaaliardi (Bernhardinus) , gebohren zuCittà di Caftcllo A. 1600. Lernte bey Rai-naldus Rinaldini und Avanzinus Nucci.Wohnte fast bestâiidig zu Perugia, wo crBurger wurde. Seine Gemàhlde find nachder Carracci und Guido Rcni Menierenverfertigt. Er bekam einen Rittcr-Ordcn,und starb um das Iahr 1660, PaftoliP. 2. p. 33. G.
Gai (Antonius), Bildhauer zu Venedig;gebohren A. 1686. Lernte bey cinem Bild-hauer in Holz. Verfcrtigte mit grossemVerstand und Wisscnschaft aller GattungArbeit in Erzt, Marmvr rc. Ueber sehrviele Statue» und andre Werke, welche erfur Privat-Personen gemacht hatte, und inandre Stádte versendct wurden, arbeiteteer auch sûr die Republik in der Kirche S.Marcus : Auf dessen Platz : und in der Galleriedes Pallastes, allwo cr zwey Basrcliess vcr-fertlgtt, welche neben zwey andern von Ja-cob Sansovino stehcn, auch in andern "ôf-fentlichen Gebáuden. Guarienti p. 76.
Gaillard, Bildhauer zu Paris. Vonibm findet man in der Kirche der kleinenAugustiner auf dem hohen Altar ein grossesBasrelief von vergoldtem Erzt, welches dieTauf Christi vorstellt. Pjganiol.
Galanino (Balthasar), genannt Alvyfi;gebohren zu Bologne A. 1378. Lernte beyseinen Vettern, drnen Carracci, und wurde
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