GalliBibi-na (Jostphus ), FerdinandsSohn; gebohren zu Parma A. 1696. Er-lcrnte seines Vaters Knnste so wohl, datz erstlbigem in semer Stelle an dem Kayserli-chen Hose folgen konnte. Zu Venedig niahl-le er A. 1742. die Scenen der grossen Schau»bàhne bey D. Joh. Christophorus. AcademiaClementina P. 2. p. 27;. G.
Gallmari (Petrus), genannt Perino delSignor Guido Reni, welcher sein iiebreicher«nd gutthátigcr Lchrmeister war, wie mansolches aus des Guido Lebensbeschreibungschen kan. Malvasia T. 2. p. 70. rc. G.
GaUis (Petrus) , gebohren zu Enckhuy-stn A. i6;z. Mahlce Landschasten, Alu-ni en , Fruchte, Kràuter und andre lebiostGegenstande sehr wohl. Starb A. 1697.Wcoermaim P. ;. p. ;;;.
Gallizzi (Annuntilîs), cin berûhmter Mi-niamr-Mahlcr von Trient, welcher durchdie Geschicklichkcit seincr Tochter noch brrûhm-tcr wurde. Arbeitete zu Meiland um dasIahr 1600. Lomazzo p. 16;. G.
Gallizzi (Fides), des Annuntius Toch-ter. Der Ruhm ihrer Kunst gelangte anden Kayserlichcn Hof zu Prag, und lictzRudolph der II. ihre Gemâhlde neben dieArbeit der beràhmtcsten Kûnstlern in denZimmern seines Pallastcs aufstellen. ' In derTheatiner - Kirche S. Antonius zu Meilandmahlte sie S> Carolus Borromàus, der dasCreutz und den H. Nagel in einer Procctziontrâgt. In der Kloster-Frauen- Kirche S.Maria Magdalena -ist das grosse Altar-Blatt,da Chrisrus biescr Hciligen aïs ein Gartnererscheinet, auch von ihrer Hand. Viele vonihren Portraiten und andern Mahlereyensieht man i» der Gallerie Lrcttala daselbst.Torrc p. 44. 6 ;. G.
Gallo (Antonius rc. da S.). SieheGianrbcrti.
Gallo (Infante). Siehe Enfant.
Gallo (Wilhelmus). Siehe Berthelotund Marseille.
Gâche (Ludovicus), Mahler zu Paris;lernte dey dem jûngern Ludwig Boulogne.Gieng nach Rom, allwo er einige Iahreiìch aufhiclt. Bey stiner Zurûckkunft ver-fertigte er fur das Lust-Schlotz Meudon dieTafel der Geburt Christi, welche ihm viekEhre Machte, und viel andrre Altar-Blát-
ter fur verfchiedene Kirchen zu Paris. Givurde Rector der Académie A. 1746. undstarb A. 176-. in dem 91. Iahr seines Al-térs. Guarienti.
Galluzzi (Andréas), ein gefchickter Mali-ler und Baumerster ru Piacenza. Lerntebey FranciscuS Galli-Bibiena, und war eiaEhren - Gljed der Academia Clementina ;uBologne. Lebte A. l?zo. Acad. Clement»P. 2. p. z 29.
Galvan (Iohannes), gebohren zu Loëfiain Arragonien A. 1598. Halte eincn vor,treflichen Geschmack: Die Zierlichkcit undeine gute Fàrbung war in seineu Gemàhl-den vereinigt, und diese halte ihm eine Rei«st in Italien zuwege gebracht. Starb zuSarragossa A. 1658. Die Cuppolen derKircheir S. Justa und S. Rufina, daselbst,wie auch die Tafel der H. Dreyeinigkcit mder Carmeliter-Kirche sind von semer Arbeit.Velasco No. 96.
Gambara ( Lactantius ), gcbohren zuBrescia; lernte zri Cremona bey Anton Cam-pi. Arbeitete in dem Vatcrland bey seincmSchwiezcrvater Hieronymus Romanino.Mahlte mit einer angenehmen, lcichten undreichen Manier, fchôner Fàrbung und guteuVerkûrzungcu, in ivelcher man das Grosse,und die zierliche Stellungen Raphacls bemcr-ket. Brescia, Venedig, Parma und Cre-mona besitzen seine, aller Bewunderung wur-dige Gemâhlde. Er lebte A. 156;. undstarb , wie man glaubt , an einem Falle,den er von dem Gcruste that, in dem ;2.Iahr seines Altérs. Ridolfi P. i. p. 259. G.
Gambarato (Hieronymus), Mahler zuVenedig; lernte bey Joseph Salviati, beydem er eine gute Manier zu mahlen begriff.Arbeitete auf der Porte Quarantia mit Ja-cob Palma. Aus Gcitz verkaufte er seineGemâhlde und Zeichnungen einem Kunst-Hândlcr fur einen geringen Prêts, welchcSjhn nachher gereute, datz er fichstlbst daràbersein Leben verkûrzte; svlchcs geschah A. 1628..Ridolfi P. 2. p. 2ofi, G.
Gambarini ( Jostphus ), gebohren zuBologne A. 1680. Lernte bey HieronymusNcgri und bey Laurentius Pafinelli. Arbei-tete bey Bartholomàus Gmnari. Besuch,ts Rom und Venedig , von da er mit ei-ner schônen und starken Manier versthen,
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