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[Band 1]
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tôt fr't'on Pabst Urbanus dem vm. zur Aus-sicî>t uber die Festungen des Kirchen-Staatsbestellt wurde. Zu Ascoii und an einipenandern Octcn sicher man ôffcntiiche Gemahl-U von semer Hand. Pascoli P. z. p. 199. G.

Ghiberti (Bonacorsus), des LaurentiusSohns-Sohn ; verfertigte den Kran; und dieZierrathen an den metalienen Portez derKirchen S. Joha'mes zu Florenz. starbin jungen Iahren, und hinterlictz eincn SohnVictor, welcher auch in dirser Kunst ge-àbt war, der sich aber mehr demàhcte, sei-ner Voreltern Erse durchzubriugen, alsihren Futzstapsen zu folgen. Pabst Pau.lus der III. sandte ihn als Baumeister genAscoli, wo er bey nàchtlicher Weile von set»tien Bedienten beraubt und ermordet wurde.Mit diesem endigte sich das Geschlccht derGhiberti. Vasari P. 2. p. 28;. G.

Ghiberti (Laurentius), von Florenz;lernte bey seinem Stief-Vater Bartolucciodie Goldfchmieds - Kunst, in welcher er ihnûbertraf. Man hâlt ihn auch fur einenSchûler des Gérard Starnina. Nachher«rbcitete er iin Bildhauen, Graben in al-lerhand Mctalle rc. Gotz die zwcy Portender Kirche S. Johannes in Erzt, welcheer A. 1424. vollendete und 22000. Guldenkosteten. Fur Pabst Eugenius den IV. ver.fertigte er A. 1428. eine Krone von Gold,welche 15. Pfund wog und mit Perlen undEdelsteincn ausgeziert war, der Werth dé-liés sich ans 30000. Ducaten. Nach dieserArbeit verfertigte er die dritte Porte an ob-gedachter Kirche, von welcher M. A. Buo,naroti zu sagen psiegte : Sie verdiente diePorte des Paradieses zu seyn. Er kaufteaus der Belohnung, welche er fur dieseArbeit von der Regierung erhielt, ein Land-gut, und wurde in den Rath zu Florenzaufgenommen. Schrieb ein Buch von denantickcn Mahlern, und beschlotz sein LebenA. 143;. in einem Aller von mehr als 77.Iahren, da er in der Kirche zum H. Creutzbegraben wurde. Bottari P. 1. p. 212.und Giunta p. 29. G.

Ghigi (Theodorus), Mahler zu Rom;lernte bey Julius Romanus. Zejchnete sehrpeitzig mit der Feder, und illuminirte seineHanbrisse mit Wasser- Farde»/ wvrinnen er

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der Manier seines LchrmeisterS folgte. Gua-rienti p. 469.

Ghirardoni (Andréas), Mahler zu Fer»rara. Starb A. 1628. Guarienti p. 98.Sub Tit. Benvenuto Garofalo.

Ghirlandajo (Benedictus), sein eigent-lichcr Geschlechts - Rame war Curradi; desDominicus Bruder und Schiller. Giengin Frankreich , wo er sich in dem Kriegs-wesen, in der Mahlerey und Mutziv-Arbeitàbte. Kam mit vielen Privilegien und Kè«niglichen Gcschenken begabt in sein Vater,land Florenz zuruck, und starb daselbst indem 50. Jahr seines. Altérs, da er in berKirche S. Maria novella begraben wurde.Vasari P. 3. p. 372. G.

Ghirlandajo (David), lernte auch beyseinem Bruder Dominicus; mahlte und ar«beitctc in Mutziv fur seine Vater « Stadt undin Frankreich. Starb in dem 74. Jahrseines Altérs A. 1323. und wurde in vor-bemcldter Kirche S. Maria begrabm. Va,sari P. 2. p. 460. G.

Ghtrlandajo (Dominicus), gebohren zuFlorenz A. 1449. Sein Vater war einGoldschmied, welcher diesen Beynamen be-kam, weil er nach der Mode selbiger Zeitendie Blumen - Krànze sûr kleine Kinder ingrôtzter Volikommenheil verfertigte. Domi-nicus zeichnete vortreffich, daher verlictz erdie Goldschmieds-Kunst, und lernte bey Ale-xander Baldovinetti die Mahlerey. Arbeitc-te aus Mauren und Tâcher. Wurde vonPabst Sixtus dem IV. nach Rom berufen,wo er nebst andern Kânstlern die PâbstlicheCapelle mahlte. Copirte und mahlte ohneLineal und Zirkel Architectur - Stucke sehrwohl. Arbeitete auch mil grossem Fleitz undeiner neuen Ersindung in Mutziv. Zog vic-ie Schûler, unter denen sonderbar M. A.Buonaroti zu bemerken ist. Starb A. 149 z.und wurde in der Kirche S. Maria novellabegraben. Bottari P. r. p. 423. G.

Ghirlandajo (Michael di Rodolfo) ; lern-t« bey I. Anton Sogliani und bey RudolphGhirlandajo. Arbeitèle unter letzterm, auchunter Georg Vajàri und andern Meistcrn.Fur sich selbst mahlte er sehr wohl. Starbin dem 73. Jahr seines Mers, und wurdem ostbrmelbter Kirche begraben. Er halte

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