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Giglio (Dominicus), war einer der It*ften Zeichner in der «schule Pauls de Mat-teis i dessen academische Handnsse vielfátttgan Frcmde und Einhcimische fur die Ardeitstines Lehrineisters verhandelt wurden, wo.gegen abcr seine Gemáhlde nur schlechl ge-riethen. Domenici P. 2. p. 349.
Gil (Philippus), gebohren zu ValladolidA. 1604. Lernte bey Johann van der Ha-nien. Mahlte sthr wohl in Ochl - Fardenund in Fresco. Vcrfertigte wohlgleichendePortraite mit guter Colorik und vortreflicherZeichnung. Starb A. 1674. Seine Hand-risse wurden von den Erbcn in hohem Preisverkauft. Velasco No. 144. G.
Gilardi (Petrus), gebohren zu MeilandA. 1679. Lernte bey Friederich Bianchi,Paul Cazzaniga, M. A. Franceschini undI. Joseph dal Sole. Arbeitete mit guterColorit und Zeichnung. Starb um dasIahr 1730. Guarienti p. 424.
Gllardini (Melchior), Mahlcr zu Mei-land; lernte bey seinem nachmaligcn Schnue-gervater Joh. Baptista Crespi. Erbte dessenschône Sammlung von Kunst-Sachen, undvollendete seine unausgemachte Arbeit. Mansichet in vielen Kirchen seines VaterlandesGemáhlde von semer Erfindung nach derManier seines Lehrmeisters. Callots Arbeitgeficl ihm so wohl , datz er viele Bataillenauf diese Art in Kupfer etzte. Starb A.1675. und hinterlietz einen Sohn, welchcrin Figure» und Feldschlachtenmahlen beruhmtwurde. Guarienti p. 37?-
Gilarte (Matthàus), gebohren zu Valen-tia A. 1647. Lernte bey Franciscus Ribal-ta. Arbeitete zu Murcia, wo er sich haus-heblich niederliess Mahlte mit richtigerZeichnung und treflicher Fârbung so wohl innassen Mortel als in Oehl - Farben. , Dievchlacht bey Lepante ist eines der bernhmte-sren Stuckcn seiner Arbeit. Er starb A. 170».Velasco No. 16$.
Gilioli (Hiacynthus), Mahler zu Bolog-ne ; lernte bey den Carracci. Verfertigte dieTafel S. Romualdus sûr die Kirche S. S.Cosinus und Damianus / und sûr die Klo-ster-Frauen - Kirche <2. Matthias den Toddes H. Josephs. Malvasia T. u p. 579.
Gillcmanns (Joh. Petrus) , Frucht-und Blumen - Mahler zu Antwerpen ; ge-
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bohren A. 164;. Seine Geschickttchkeit er--warb ihm grossen Ruhm. Die Fruchteund Blumen, wclche man in den Gemáhl-den des Macs, Eykcns, de Rore, Rysbraksund andrer Mahlern seiner Zeit siehet, sindfast alle von seiner Hand. Er begab sichA. 1713. nach Amsterdam, um sich daselbstniederzulassen, fiel aber in dem erften Iahrseines dasigen Aufenthalts bey Nachtszeit ineinen Canal und ertrank. Remy p. 36.
Gilli (Claudius). Siehe Gelée.
Gillot (Claudius), eines Mahlers Sohnvon Langres ; gebohren A. 1673. Lernteauch bey I. Baptista Corneille. Formirtesich eine ergne und ganz besondre Manier ,die er nach den italiânischen und franzôst.schen Schaubàhnen studirte , welche auchsamt Faunen und Satyren die Gegenstándeseiner meisten Gemâhlden wurden: Gleich-wohl gelang es ihm auch in ernsthaftern undhistorischen Vorstellungen, wetzwegen er A.1715. in die Académie aufgenommen wurde.Starb A. 1722. Gillot zeichncte mit vie-lem Verstand und Geschmack, abcr unrich-tig; von gleicher Art sind auch seine geetzteKupferstiche. Er mahlte so mittelmàtzig,datz seine Werke von dieser Gattung , mitseinem Tode in Vergessenheit geriethen. Ar-gensville Ed. 2. P. 4. p. 404. G.
Gimignano (Hiacynthus) , gebohren zuPistoja A. i6n. Lernte zu Rom bey Ni-colaus Pvutzin, und wurde einer der letztcnSchuler des Peter Beretini, dessen schôneManier er auf Tafeln und Mauren in ver-schiedenen Kirchen zu Rom nachahmke.Starb A. 1631. Pascoli P. 2. p. 299. G.
Grmignanc» (Ludovicus), gebohren zuRom A. 1644. Lernte bey seinem BakerHiacynthus. Wurde A. 1672. Academicus.Die Kirchen semer Geburts - Stadt zeugcnvon seiner Kunst. Pascoli P. 2. p. 298. G.
Gimignano (Sebastianus da S.). S.Mainarbi.
Gimignano (Wncentius da S.) > indem Florcntinischen Gebict. War einer vondenjenigen Schûlern Raphaels, welche inden Logen des Vaiicans nach den Zcichnun-gen ihres Lehrnieisiers arbciteten, der ihnauch wcgen seiner fleitzigen Manier, zarterColorit und schône» Minen lebte. Nacheigner Erfindung mahlte er das Auswendi-