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Goerce (Johanncs), Zeichner und Kup-ferstcchecvon Mcddelburg; gebohren A. 1670.Arbeitete zu Amsterdain , und starb daftlbstA. -7;8.

Poeo (Hugo van dcr) , geburtig vonBrugge; lernte bey Johann van Eyk. Manrâbmt an fcinen Gemáhlden die sinnrcicheComposition, fchône und angenchme Ge-sichtszàge, eine vortresiiche Reinlichkeit dcrFarben und eine fleisiige Ausarbcitung. Erlebte vor und nach A. 1482. DcscampsP. r. p. 8. G.

Goffredy , Mahler und Lehrling desBartholome Brcemberg. Arbeitete in glei-chem Gefchmack, und kam ihm in Leichkig-keit und gcistreicher Fuhrung des Pinftlsbey, in dcr Colorit abcr, welche allzufchwachund bleich war, blieb er weit zurucke. Erlebte tm dem XVII. Jahrhundert. l'Advocat.

Goìdmann (Nicolaus) , gebvhren zuBrcsilau A. j 62 j, War ein berûhmtcrBaumeister, welcher diefe Kunst zu Leydendocirte. Starb daftlbst A. i66ç. Man Hatverfchiedene Schriften àbcr die Ban - Kunst,die er theils ftlbst herausgab, thcils abcr crstnach ftinem Tode durch Leonhard ChristophStucm zum Dnick befôrdert wurden. Dop-pelmayr p. izo. Anm.

Golling (Lcotthardus), gebohren zu Nurn-bcrg A. 1604. Lernte bey Paul Juvcnel.Verfertiate fur die Kirche S. Leonhard nahebey Nûrnberg zwey Altar - Blátter, welcheviele Achtung verdienen. Starb A. 1667.Dovveimayr p..2;2.

Golziuo (Henricus), gebohren zu Mûlc-brecht ohnweit Venlov A. izz8. Lernte beyftinem Vater Johann, eincm guten Glas-Mahler, und bey Jacob Leonhard von Har-lem. Begab sich auf das Kupfcrstechcn,wclches er ohne, Untcrweifung begriff, undeine Zeitlang fur den berâhmtcn TheodorKoornheert arbeitete. Wegen einiger Un-pâtzlichkeil und verdrietzlichen Haus - Um-stânden nahm er sich vor, eine Rcifedurch Deutschland und Italien zu machen,und damner unerkannt blieb, pertaufchteerdie Kleider mit ftinem Knecht; in dicftmAufzug bcfuchte er die Kunst - Cabinette derKânstler und Liebhaber, und ftin vermeyii-ter Patron zeigte deuftlben des Golzius Ar-

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beit, da er dann das Nergnàgen hatte, dieUrtheile hierubcr ftlbst anzàhôren, und sichdicfelbe zu Nutze zu machen. Dicfe Neifethat auch in Anfthung ftiner Gefundheit dieerwânfchte Wàrkung. Er zcichnete zu Romund Neapolis die Altcrthumcr mit der Fedeefthr fein nach. In der Mahlercy arbeiteteer zwar wenig , aber seine Knpfcrstiche sindin desto grossercr Anzahl vorhandeu, in wcl-chen er sich verfchiedener Manicren bedicnte,da er unter andcrn dm Albert Durer undLucas van Leyden fo gcnau nachahmte, daffer hiemit die fcinste Kcnncr àffete: Jn ftineneignen Erfindungcn benicrkct man eine etwasrohe und harte Zeichnung, aber man kanfcincn letchten und zugleich fcsten Grabstichelnicht genugfam benundcrn. Golzius starbzu Har! m A. 1617. Defcamps P. 1.p. 230. G.

Golziuo (Hubertus), Mahler und A»ti-qnarius; gebohren zu Venloo um A. 1520.Lernte bey Lambert Lombard. Seine Nei-gung zu den Antiquilaten trieb ihn an, die-ft Wissenfchafl zu Rom mit grossem Fleisi zustudiren, von welchen er verfchiedene Bâcherherausgab, und alle môgliche Sorgfalt an-wandte, datz ftibige mit faubern Hvlzfchnit-ten und Schriften gedruckt wurden, zu wel-chem End er eine Prcsi in ftinem Hauft hielt,und die Holzschnitte durch Jofcph Gietleug-hen von Courtray miter ftiner Aufsicht vcr-fertigen liesi. Leine Gemàhlde sind fthr rarund destehen in Historien lind Porlraitcn,welche er mit grosser Hcrzhaftigkcit und Fer-tigkcit mahlte. Starb une A. 1 s 8 3. i« Brug»ge. Defcamps P. ». p. 128. G.

Gometz (Ferdinandus), ein alter Portn-giesischer Mahler ; arbeitete mit ciner gutenManier fur die Kirchcn zu Lifabon und desganzcn Konigreichs Portugal, daher ftinRame aufbchalten zu wcrden biliig verdie,net. Er lebte um A. i;8o. Guarienti p. 167.

Gometz (Johannes), mahlte in dcr Kir-cke S. Laurentius des Kôniglichcn KIostersEfcurial die Historie der H. Ursula mit ih-ren Jìingfrauen, nach den Zerchmingen desPellegrin Tibaldi. Mazzolari p. i;6. G.

Gometz (Philippus), ein vortreflicherMahler zu Granada; gebohren A. r6;4.Lernte bey Michael Hieronynms Ciezar. Ar-

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