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[Band 1]
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schweifendem Gehirn und wunderlicher St»bensart, àbrigens aber schr geschickt i» derZeichnung. Er hielt einige gcistreiche undseltsame Gesprache mit Laurentius von Me-dicis , dcrcr Vasari P. 2. p. ;8i. gedenket. G.

Grammatica (Antiveduto), gcbolzren zuRom um A. i?7o. Studirte uach Raphaël,und wurde cin guter Historien- und Porlrait-Mahler. Starb A. 1626. Baglionip. i8l. G.

Grammatica (Imperialis), des vbjgcnSohn; war/chon m der Kunst seines Va-ters wohl gcàbt, als er in dem ;6. Iahrseines Altérs zu Roin starb. B.rglionip. i8i. G.

Gran (Daniel), Mahler zu Mien; ge-bohren um A. 169;. Lernte bey PamratiusFerg und Wernle. Der Fàrst von vchwar-zenberg lietz ihn eine Retse m Italien thun,wo er sich die Schule dcs Soliniena >vohlju Nutze machte. Bey sciner Zuràckkunstmahlte er in dem Garteu-Pallasr seines Gôu-ners dcn grostcn Saai auf nasscn Mortel:Die Kirche ©. Carolus Borromâus lindden Plafond der Kaystrlichcn Bibliothek.Hagedorn. Addit.

Granacci (Francistus), gebohren;n Flo-renz A. 1477. Lernte bey Dominicus Khir-landajo, und war cin Mit-Schàler des M.A. Buonaroti, der ihm hernach die Regelnder Mahlcrcy beybrachte, so datz er in derAnnchmlichkeit, Zcichnung und Colorit Meseine Mit - Arbeiter àbertraf. Auch war erein vortresticher Erfinder von Masqueraden,Triumphbogen und Schauspieîcn bey Einzà-gen der Pàbstcn und bey fàrstlichcn Bcyla-gern. Mahlte aufTuch, Glas und Mauern.Er starb A. 1544. und liegt in der KircheS. Ambrostus zu Florcn; bcgrabe». Bal-dinucci Sec. 4. p. 212. G.

Grandi (Hercìiles), geuannt da Ferra-ra; wurde daselbst A. 1491. gebohren. Lern-te bey Laurentius Costa. Obgleich er seinenLehrmcister àbertraf, auch an verschiedeneOrte berufen wurde, wollte er doch selbigenbis an ftincn Tod nicht verlassen: Nach fol-chem àbte er seine Kunst in vielen ôffentli-chcn Genuìhlden, welche hoch geschâtzt wur-den , und wâre sein Rame noch bcruhmtergeworden, wo er stch nicht de,n Wein all-zusehr ergeben hâtte. Er starb A.

m dem 40. Iahr seines Altérs. BottariP. 2. Giunta p. ; 6 . G.

Grandis (Ioh. Baptista und Hierony»mus), zwcy lichreichc und unzertrennlicheBràdcr von Varcse, eincm Oet in demHer-jogthum Meiland. Lcrnta, bey dem altéraI. Maria Mariant, und wurdcn geschickte,sinnrciche Perspectiv - und Architectur - Mah-ler , welche in der Erfiudung , Colorit undin allcrband seltsamc» EinfáUcn stch an ver-schiedcncn Orten berûhmt machten. Werdie Vortrcstichkeit ihrcr Kunst zu schcn vcr-langt, îan solches in der Kirche < 0 . Catha-rinà in Brcra zu Meiland thun, allwomaadie Stârke und Zierlichkcit ihrer Wcrken fin-den wird. Beyde starbeu nacheinander indem 8». Iahr jhres Altérs um Sl. 1718.Guaricnti p. 27;.

Granellt (Nicolosto), gmanntFstgonetto;Mahler zu Genua. Lernte bey OclaviuSSemini, welchem er mit aller Liebe undDankbarkeit bchulflich war. Von diefemMahler wird erzâhlet, datz, als er einesAbcnds einen Todtenkopf samt andern Ge-beinen abzeichnete, einige semer Freunden indas Zimmer brangen, daS Licht auslôfchtenund ihn wacker abschmierten, àber welch- selt-samen Zufall er so bestàrzt wurde, datz er sichbestàndig einbildete, solches wâre von demGeiste des Todten - Geripps geschchen. Erlebte um A. r;;?. Soprani p. ;o. G.

Granier (Petrus), Bildhauer von Mont-pellier ; gebohren A. 16;;. Lernte beyFrancistus Girardon. Arbeitete mit Ehrund Ruhm seiner Wissenschaften fàr denKôuig. Von sciner Hand sieht man aideWerke, miter benen einige in der Samm-lung des Lrimon Thouiatzin von dcn Vild-Hauer-Arbeiten des SchlosseS und der Gàr-tcn zu Versailles zu finden sind. Er starbzu Paris A. 1716. Guarienti p. 425.

Grano (Georgius dcl), Mahler zu Man-tua; lernte bey Anton Allegri. In der Kir-che S. Michael zu Parma ist das grosseAltar-Blatt; und in der Kirche S. Petruscin gleiches , auf welchem die H. Maria,S. S. Iohanncs und Christophorus vorge-stellt sind, von sciner Hand. In der ,Hcr-zoglichen Gallcrie findet man em Geniàhld,von dem man sagt, datz es von seinem Lchr-

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