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Grmialdi (Joh. Franciscus), gebohrenzu Bologne A. 1606. Lcrnte bey den Car-racci. Folgte tii/ mit der Feder gezeichnetenLandschaften, in der Mahlcrey, in demBaumschlag und in Prospecte» ihrer Ma-nier so wohl, das sie durch ganz Italienfur oie Arbeit stiner Lehrmeister gehaltcnwurdcn. Pabst Paulus der V. machte ihnzu ftinem Baumeister. Er etzte schône undangenehme Landschaften nach Titia» rc. undstritt mit Paul Brili um den Vorzug. Sei-ne Wcrke waren in Frankreich und zu Romin grossem Wcrth, die vomehmste sirhetman in dem Borghcsischen Pallaste. Starbzu Rom A. 1680. Er hinterliesi einen SohnAlerander, der stiner Manier folgte. Ar-gensvtlle P-. 1. p. ; 10. G.
Grimant (Hubertns). Siehe Iacobs.
Grimant (Iulius da Cà) . SieheParmiqiano.
Grtmmer (Jacobas) , Mahler zu Ant-werpen; lernte bey Matthias Cock und bchChristian Qiieborn. Seine Neigung giengnus das Landschaftenmahlen, und er warsehr geschickt in Nachahmung der Natur.Seine Fernungen und Lûfte sind von litigesmeincr Leichtigkeit. Nebst einem gutenBaumschlag verstand er auch die Architec-tur , und hatte eine sehr hurtige Manier.Er zeichncte alle Gegenden um Antwerpen,und kam in dastge Académie A. 1546.Dcscamps P. 1. p. 97. G.
Grimmer (Iohannes), ein guter Mahlerzu Maynz um A. 1 960. Lernte bcy Mat-thàus Grûnewald. Seine Zlrbeit ist ncbstvieler andern Kttnstlcrn Werken wâhrenddem dreytzigiáhrtgen Kllieg zu Grunde ge-gangen. Sandrart P. i. p. r;i.
Grimour (Iohannes) , ein guter Por-trait-Mahlcr zn Paris; mahlte auch Kbpfenach seltsamcn Einfàllen. Seine Gemâhldesind von ciner gelinden, markigten und rei-zenden Fàrbung, welche nach ftinem Todbegierig aufgekauft wurden. Er starb umA. 174a. l'Advocat.
Gringonneur (Iacqncmin), Mahler zuParis A. 1392. Soll zu Diensten KèttigCarl des VII. die Spiel-Karten erfunden ha-ben, um damit diesen Kônig in den gutenZwischcn - Zeiten stiner lang anhaltenden
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Krankheit zu crgotzcn ; solchc zjerte er mikGvld und. allcrhand Sinnbildern stattlichaus. Saintfoix P. 1. p.
Guti (Dominicus), Bildhaner; vcrfer-tigte das Grabmalst des Cardinals von Hessstn, wclches man in der Cathédral - Kirchezu Brctzlau zu sthea bekommt. Hagedorn
p. i;i.
Grone (Joh. Vaptista), Mahler zu Ve-nedtg. Nachdem er in ftinem Vatcrlandgcniigsitme Probe» stiner Kunst bey ôsscnlli-chcn und Privat-Anlàsen abgelcgt hatte, be-gab er sich nach Dresden, allwo er von Kô-nig August dem III. ein starkcs Gehalt er-langte, und durch seine geistreiche Erfindun-gcn sich beliebt machte. Bcy Aussuhrungder Opéra Antigvne mahlte er die Sccncn>an ivelchen man sonderheitiich ein Gcfâng-nitz wegen der natàrlich - und fôrchterlichenVorstellung bewundcrte. Guarienti p. 252^
Grooth (Johann Christophorus), Mah-ler zn Stuttgard ; wurde Hcrzoglicher Gal-lerie - Inspecter, und lebte noch A. 1762.in einem Alter von ohngcfehr 78. Iahren.Seine drey Sôhne und Schûler warenGeorgius Christophorus, gebohren A. 1716.Gieng nach S. Pctersburg, allwo er eineKaystrliche Pension von 600s. Gnlden genosi.Er mahltr Historien, Portraits und Land-schaften. In enter Capellr daselbst fitidctman einige bidlische Geschichten von stinerHand. Starb um A. 1752. Hagedorn ge-denket stiner p. 256. Joh. Friedericus, ge-bohren A. 1717. Kam auch aïs ein vor-tresiichcr Thiere - und Jagden - Mahler mRnsisch - Kaystrliche Dicnste gen S. Peters-burg , allm A. -7S2. ein Verzeichnis von4;. Gcmâhlden in Druck hcraus kam, wel-che er aus der Kayserin Elistbeth Befehl sûrdas Lust-Schlvtz Sarstoje-Selo gemahlthalte. Diese bestehen sàmtlich aus Iagd-und Thirr - Stucken. Joh. Nicolaus, ge-bohren A. 172;. Ward em sehr guter Por-trait-Mahler. Arbeitcte A. 1757.. zu M un-chcn, allwo er unter andern zwcy grosse Fa-mille-Stncke von der Churfurstlichcn Herr-schast verfcrtigte. Neben dem mahlte. ervonrefiichc alte Kôpfe-
Gropallo (Petrus Maria), gcbohrcrt. zuEenua A. 1610. Lernte bey J. Baptista
Paggi