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Gualtieri (Ioh. Bavtista und Georgius),Ciibvú&ec aus Flandcrn oder Deutschland;Icrntcn von ihrem Vater die Kunst auf Glaszu mahlc» , und ziertcn mit ihrcr Arbeit dieFcnster vieler Kirchen. Guarienti p. 27;.derichtet, dasi cr zu Lisabon bey einem Licb-habcr cin solches Geináhld gesehen habe,wclches das Paradies mit mchr als 200. Bil-dern von allerhand fthr klcinen Thieren, undmit o,i'OìTcni Fleisi gemahlt, vvrstellte.
Guarienti, Mahlerzu Padua; lvar ei-ner dcr erstcn, der sich von der neuern gric-chische» Manier cntftrnte, und m fcuicn Gc-mâhlden Bcwegungen, verschiedene ì2tetlun-gen, Falten und Compositionen anbrachte.Mahlte A. 1)65. in dcm grossen Raths-Saal zu Vencdig das Paradies, welcheshernach A. 1308. durch Jacob Robusti er-neucrt wurde. Man ffcht wenig mehr vonscinen Gcmáhlde»/ wcil sie thcils mit neuernbedcckt , theils durch Lange der Zeit verzehrtwurden. Ridolsi P. 1. p. 17. G.
Guarienti zPelnis), Mahler zu Vene-dig; lcrnte bey Blasius Falcicri und zu Bo-logne bey Joseph Maria Crcspi. Legte sichvornehmlich auf die Kenntnitz der Manierenalter und neucr Ksinstler ; um selbige destoleichter un Gedâchtnisi zu behalteu, copirteer fleisiig nach ihren Wcrken, und durchreistein dicser Abstcht verschiedene Lánder , »mdie vornehinste Kirchen und Kunst-Gallerieuzn besuchen. Kônig August der IU. verlrau-te ihm die Aufsicht uber die berûhmte Gal-lcrie zu Dresben. Er verfertigte eine neueund um vielcs vcrmehrte Ausgabe von P.Pellcgrinus Orlandi Abecedarto pittorico,welche cr A. 175;. zu Vencdig in 4to dru-cken lietz. Dicstr Ausgabe Hat man in ge-genwàrtigem Werke meistcns gefolgel, unddie daraus genommene Artickel entweder mitausgesetztcm Nainen oder mit dem Buchsta-ben G. bezeichnet.
Guarint (Camillus), cin Baumeister undTheatiner-Monch aus Italien. Baute A.i66<5, die Kirche seines Ordens zu Paris nachdenr Gcsthmack des Franciscus Boromini.Verschiedene Kirchen zu Turin sind von sei-ner Bau-Kunst , welche zuweilen siunreich ,vielmalen aber sehr ausschweifend ist, indemer ein Fetud der geraben Linien zu seyn
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schien. Er starb A. 1653. in dcm z y. Jahrseines Allers. Piganiol.
Guarini (Dominicus), Mahler zu Nea-polis; lernte bey Paul de Matteis, erwàhl-te aber des Lucas Giordano Manier, nachwelcher er mit grossem Flcisi studirte, unddurch seine gute Natur-Gabcn dahin gelang-te, das er cin fertigcr und crfahrner Kunst-ler wurde, welcher seine historische Geniàhl-de mit leichter Muhe componirle, und mitfrischer Colorit ausarbeitere. Domenici P.p. 546.
Guarini (Franciscus), Mahler von So.lofra in dcm Kônigreich Neapolis; lcrntebey Maximus Stanzioni. Mahlte die De-cke der Kirche S. Agatha in seincr Vater-Stadt, in welcher er die Thatcn und dcnMartyr-Tod dicser Hciiigcn fûrtreflich vor-stcllte. Arbeiteie auch cinige Zeit fur denHerzog von Gravina , und in dicser Stadtstarb er A. 1631. in dem 39. Jahr seinesAltérs. Domenici P. 3. p. 104.
Guarini (Ioh. Baptista), cin Mahler,dessen in dem Passaggiere disingannato p. 68.gedacht wird. Guarienti.
Guarricro von Padua. Siehe Guarienti.
Guatzi (Nicolaus), Mahler zu Vencdig;arbeitctc in scinem Vaterland mit guter Fàr-bung in ôffentlichen und Privât - Gebáudcn ,zu jedemranns Vcrgnugcn und Gcfallen.Guarienti p. 390.
Guccio Achinetti (Marcus di), arbeitetcnebst vielen andern Mahlern zu Florcnz nachdes Giotto Manier, und findet man in denRcgistern der Obcr-Aufseher des Baues derKirche S. Riparata seine Werke und dererBezahlung auf das Jahr 1370. verzeichnet.Baldinucci Sec. 2. p. 80. G.
Guercino. iLieheI. Franciscus Barbieri.
Guerin (Egidius), Blldhauer zu Paris;gebohren A. 1606. Verfertigte zwey Pferdeund so viel Tritons zu dem Bade des Apol-lo in dem Garten zu Versailles , da dre ge-gcnûber stehende von der Hand der kîebrâ-der Marcy sind. Guerins Arbeit ist vongrosscr Kunjt und Verstand, und in dcrComposition von jener ganz unterschcidcn.Ferner siehet man in dcm Parc zu Versail-les die Statue Affrica , und zu Paris inder Kirche S. Laurentius auf dem grossen
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