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[Band 1]
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Mar -ic Aufcrstehnng Christr. Er wurdeProfesser der Académie, und starb Si. 1678.le Comte P. z. p. nz. G-

Guernier (Ludovicus du), gebohren zuParié A. 1614. Lernte bey Simon Vouer.Wurde Kôniglicher Miniatur-Mahler. Ver-scrtigte sthr fchone Porlraite von Schmclz-Farbcn und alif Pergament, welche er ganzpunktirte und seine weisse Farde auf dashôchste Licht gebrauchte. Starb A. 1659.Fclibicn P. 4. p. 206. G.

Guerra (Johannes) , Mahler von Mo-dcna; gebohren A. ;?;4> Derfertigte mitCésar Nebbia den grvstten Thcil der Mah-lereyen , welche fur Pabst Sixtus den V.gemacht wurden; da Guerra die Erfindun-gcn, Nebbia abcr die Zeichmmacn dazu her-gab. Bey der Kaufmannschaft, die er hier-âuf tricb, verlohr er alle das Seinige, undwurde genôthiget, die Pinstl von neiicm ;urHand zu nehmen , dadey hatte er die Auf-sicht ûber vicie PaUâste ru Rom. Er brach-te die Vorstellung der Mafchme, welche Do-minicns Fontana gcbraucht hatte, den grof-sen Obelisc des Vaticans aufzurichten, inKupftr. L-eine beyde Brûder, Ioh. Bapti-sta, ein Priesier des Oratorij, und Caspar,waren gcfchickte Baumeistcr. Johann starbnm A. 1612. Baglioni p. i;i. G.

Guerra (Iostphus), Mahler zu Neapo-lis; einer der crsten Schiller des Dvlimena.Arbcitete in verschicdenen Stâdten des Kè-nigrcichs, und verferligte mcistcns grosse hi-storifche Gemâhlde sûr Kirchen und Klôstcr.Lcbte nm A. 1740. Er cvpirtc einige derbesten antickcn Gemáhlden, welche, ncbstandcrn Alterthumcrn , auf Kôniglichen Be-fchl unter dem Schutt der Stadt Hercula-num hcrvorgearaben wurden, dicfe verkaufteer an einige Liebhaber fur Originale, alleinsein Betrug ward gar bald entdeckt, und inder Vorrede zu dem zwcyte» Theile dieferSammlnng bckannt gen acht. DonieniciP. -. p. 681.

Guerri (Dionyffus), gebohren zu Veronauni A. 1610. Lernte bey Dominicus Fcti,wclchen r in ber keckcn Zeichnung und Co-lorit vollkomme» nachahmte, so dast manbeyder Arbeit von gleicher Hand vcrfcrtigtzu ftyn glaubte. In der Sacristey der Au-

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gustiner-Kirche S. Euvheniia steht man vierGemâhlde von fehr gutem Gesthmack, dieseine Arbeit stnd. Vicie andcre wurden indie Cabinctte grvsser Herren ausser Landsaufgekaust. Er starb um A. 1640. Pozzop. 169. G.

,Guerrini (Rochus), ein vortrcflicher tta-lianistcher Civil - und Kriegs- Baumeistcr vonMarradi gcbnrtig. Er bielte stch um A.i ç, 6 o. in Frankreich auf, und verfertigtewâhrend damaligcm Krieg fehr sinnceicheund lobenswûrdige Werke. Vafari am En-de der Beschreibung des Léo Leoni.

Guevara (Ioh. Ninus da), gebohren zuMadrid A. i 6 ;i. Lernte bey Michael Man-riquc und bey Alonfo Cano. Studirte nachRubens, und machte stch seine lebhafte undfeltcne Manier eigcn. In der Kirche dellaCaritâ der 2tadt Malaga mahlte er einefchone Tafel, ben Sieg des Crcutzes vor-stellend, nwlche ihrem Mcister Ehre macht.Er stritte mit Murillo, einem der beruhm-testen Vpamscheu Mahlern, um den Vor-î»g. 2>tarb A. 1690. Velafco No. 194. G.

Guevara (Phtlippus). Siehe Iuvara.

GìlglieilneUo (Archangelus), war nichtallein ein guter Baumeistcr, fondcrn ûdtestch auch in der Mahlercy und Bildhauer-Kunst. Baute das Kloster und die KircheRofariello belle pigne genannt, aussert derPorte S. Ianuarius zu Neapvlis, und diefchone Kloster-Fraucn-Kirche in diefer Stadt.Lebte um A. 1670. Donienici P. z. p.

Guglielmi (Alexander), Mahler zu Nea-polis^ lernte bey Francifcus Solimena undbey Sébastian Conca. War ein guter Zeich-ner, und begab stch auf die Miniatur - Ar-beit, in welchcr er esfthrweit brachte. Semerstcr Lehrmeistcr lietz ihn eines seiner Ge-máhlden in Miniatur copircn, und befchenk-te damit die Kônigin in Dpanien , welchesvon derstlben fehr wohl aufgenommen wur-de. Lebte um A. 1740. Domenici P.p. 718. G.

Guglielmi (Gregorius), gebohren zu RomA. 1714. Lernte bey Francifcus Trevifani.Mahlte grosse historifche Stucke, welche inseiner Gcdurts-iOtadt hin und wieder zn fe-hen stnd , und war Professer der Acadé-mie >2. Lucas. Arbeitete in den IahrenHh- 17;;°