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trm A. i§ro. Seine auS Wachs fornrirteBrider, mid in klcincn Figuren, mit unge-mcinem Vcrstand verferligke Gemâhlde be-wogen Metclli imd Colonna, welche damaisin Spanie» arbeileten, seine Wcrke ais et-tvas ganz ausserordcntliches anzuruhmcn.Die Tafcl des H. Hieronymus in dem Es-curial vcrdicnet mit dcn Werkcn der grosttenMeiner , die daseibst gearbeittt haben , inglcicheu R»nig gesttzt ;u werden. Starb A.1700. Velasco No. 1-6. G.

Guyot, Mahler zu Paris um A. 1600.ílrbeitcte meistcns an Patroncn fur die Ta-pezcrcy - Manufactur aux Gobelins, m wel-chen cr die Historie Constantins und einigeEtûcke aus dem Roinan , Astrca genaunt,vorstellte. le Courte P. p. 17.

Gyzcn (Petrus), Mahîer zu Antwerven;lernte bey Johann Breughel. VcrfertigteLandschaften nach der Manier seines Lehr-meisters, welchem er wurde glcichgekornmenseyn, wann er seine Farben, welche viel zurohe sind, besser gemischt hâtte: Das schoneGrime, das schone Rothe, das schone Gel-de regicren allenthalben in seine» Gcnlâhiden,welche dcnselben die nôthige Harmonie beneh-men, die klcine Landschaften sind wie desBrcughcls ausgearbcitct. Die Figuren sindgeistreich und ohne Trockenheit gemahlt.Man Hat einige Gemâhlde von ihm, wcichenach des Zastleevens Geschmack eingerichtctsind, und stark gesucht werden. In viclenKunsi - Cabinetten wird seine Arbeir furBreughels angegeben. Descamps P. ;. p. 4c.

H.

Haan ( N. N. dr ), Mahler aus demHaag ; arbeitete zu London, und mahltesehr wohlgleichcnde Portraite niik angenehmerFárbung und lieblicher Manier, von denen<r einige mit vôlliger Statur und guter Zeich-nung, zieriichen Hánden und festen Stellun-gen verfertigle. WeyermannP. 3. p. 339.

Haan ( David de ) , von Rotterdam;mahlte Blumen und Frûchte. Arbeitetelange Zcit zu Rom. Begab sich hernachge« Utrecht, und starb daseibst A. 1674.de Bie p. 142. G.

Haansberge (Iohannes van), gebohrent» Utrecht A. 164s. Lernte dey Cornélius

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Poelenburg, den er anfangS in seinen Cont-rositionen, Bildcrn und Landschaften untcrallen seinen Schulcrn am glûcklichstcn nach-ahmte: Hcruach crwáhlte er das Portrait-mahlcn lind den Kunst-Handel. Starb A.1705. Es ist zu bedaine», datz, anfânglichder Mangel, und nachhcr der Geii; aus einemgnlcn Mahler eincn mittclmàtzigcn Kûnstlermachrcn. Seine crste Wcrke hatten denWcrth von seines LchrmMers, die gleichcFeinheit in der Cvlorit, und ebcn so viclenVcrstand. Wie dicser mahlte er osiers nack-te Nymphen, mid zicrte seine Gemâhldemit angenehmen Landschaften. Er com-ponirte Historien und Fabeln mit Genie;abcr cr hinterliesi allzuivenig Gemâhlde vonseiner besten Zcit, und allzuviele, welche ihmsein Gluck gcmacht hatten. Destamps P. j.p. 123.

Haaft (Iacobus van), Mahler von Ant-werpen ; arbeitete zu Rom , wo er wegenfeiner Geschickiichkeit i» gutem Anschen stund.In der Kirche S. Maria délia Pietà mCampo Lanlo sichct man die AusfûhrungChristi zur Creutzigung von feiner Hand.Lcbte um A. - 6 io. Keytzler 49. Bries.

Hackert (Iohannes), Landschaften - Mah-ler von Anrstcrdam. Seine m ciste Gemâhl-de stellcn Schnee-Gcbirge, Bergholen, be-mooste Grotten und mit Felsen - Stûckcn au-gcfûllteThâlervor, welche crin demSàer-zcrland nach der Natur zcichntte. Nach sei-ncr Heimkunft unterhielt er gute Freund-schaft mit Abrian van der Veide, welcherseine Landschaften mit Figuren und Thierenemszierte. Ais Hackert einst aufden Schwei-zcr-Gebirgcn uach der Natur zeichncte,, bc-merkten ihn einige Arbeiter, welche seineZeichnungcn fur Zauberwerke ansahen, undihn mit harten Drohungen zwangcn , sichvon da iveg-ubcgeben: Er suchte einen ruhi-gern Platz zu feiner Arbcit, aber auch daward er von diesen Lcriten ausgcspûrt undûberfalien, welche ihn gebunden dem Rich-ter des nâchsten Orts zufuhrtcn; diefcr, als«c seine Papiere durchgesehen hatte, besânf-tigte dcn unverstândigcn Pôbci, und erlaub-te dem Mahler, seinen Geschâften nach eig-nem Beiieben nachzugchcn. In Zurich , wo.o; sich um A. 1646. cine geraume Zeit beyeinem voruchmen Liebhaber aufhielt, findct

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