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der segnend, vorgestellt ist: In derGerichts-Kaimuer cìe8 Lnguetes genannt, das Bilddcr Gerechtigkeit: In dem grosse» Saal des.Hôtel de Luxembourg an dem Plafond ei-nige Figuren rc. la France littérale.
Hallier (Nicolaus), Portrait -Mahler zuParis; kam in die Académie A. i66z.Starb daselbst A. 1636. in dem ;i. Jahrseines Altérs. Guerin p. rr^.
Hais (Francistus), gcbohrcn zu MechelnA. i;84- Lernte bey Carl van Mander.Mahlte seine Portraite mit grosscr Aehnlich-keit und Lebhaftigkeit, mit einer schbncnManier und vieler Dârkc. Ausser Vandyk,der ihn hierinne ûbertraf, find wenige dieHais zu vergleichcn wâren. Seine Lebens-Arl abcr war sihr^ausschwcifend , indem erdie meistc Zeit in Schenken zubrachtc, gleich-wohl crrcichte er ein hohes Altcr, und starbA. 1666. Er hinterlieh einigc Sôhue, dieihm in der Kunst und in der Lebens - Artfolgtcn. Sein Bruder Theodorus lernte beyAbraham Bloemart., Mahlte schr wohl klei-ne Conversations-Stâcke und Thiere. StarbA. 16;6. in dem 63 Jahr seines Mers.Dcscamps P. 1. p. ;6». G>
Halter (Christophorus), Mahler zu Nârn-bcrg; lernte dey Geôrg Gartner, und zeig-te viele Geschicklichkeìt in historischen Ge-mâhtden. Starb A. 1648. Doppelmayrp. 224.
Haiwachs (Iohannes), Mahler aus Oe-sterreich; lernte bey J. Carl Loch, und ar-beitete zu Prag. Andáchtigc Bilder undHistorien waren die Gcgcnstànde seiner Ge-màhlden, da er die Gebcrden dieser Art sehrwohl auszudràcken wutzce. Die Gewândermahlte er nach der Manier seines Lehrmei-sters, aber die Schatten des Nacklen fallenin das Schwârzlichte. Hagedorn p. 297.
Hamen (Iohannes van der), der Sohnund Lehrling eines Flamândischen Mahiers;ward zu Madrid A. 1594. gebohren. Erwar in unterstlziedlichen Gartungen der Mah-lcrcy vortreflich, als in Historien, Pvrtrai-teu, Landschaften, Tabaks - Gesellschaslenund andern Conversations - Stiicken , bcson-ders aber in Blumen und Frâchten. Erbildete stch nach dem Niederlàndischen Ge-schniack. Sei» Piostl war geliird und saf-
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tig , und stine Manier ubcrhaupt erhaben.e^rarb m seiner Geburts - Qtadt A. 1660.Velasco No. 101.
Hamerani (Albertus) , von Hermauns-kicchcn; arbcitcte als Medailleur zu Romin Pâbstlichcn Diensten unler Alexander demVII. uiw starb um A. 1670. Sein SohnIohannes solgte ihm in der Kunst und Be-dienung. Starb A. 170;. und halte nach-fvlgende Kinder: Béatrix, die A. 1678. gc-bvhrcn wurde, und A. 17»;. starb. Her-menigildus, gcbohrcn A. i68;> Bcramseines Vatcrs Stcllc. Otto, gebohren A.1694. Diese alle arbeiteten mit ungemei-neni Ruhm, und verfertigten cine grostêMenge sehr schbuer Medaillen und Mûnzcu.Lochncr P. Práfat.
Hamilton (Ferdinandus), ein vortrefli-cher Pfcrde - Mahler, welche er in Lebens-Grosse vorstcllte. Arbcitcte zu Mien in Kay-serlichen Diensten , und starb daselbst unterder Regicrung Carl des VI. Sein BruderGeorgius mahlte allerhand Thiere und Ge-flugel mit sehr grosseni Fleitz. Einer ihrerGeschlcchts-Verwandten C. W. arbeiletc nachdes letztern Manier, zu Augspurg., allwo erum A.' 17$°. in dem 70. Jahr seines Altérsstarb. Hagedvrn p. 198. Anm.
Hannemann (Adrianus), gebohren inHaag um A. 1610. Man wcitz uicht, obVandyk oder Navestey» sein Lehrmeister ge-wesen sey. Er blieb in seinem Vaterland,und smdirte nach den besten Kunstlern 4 dieer daselbst sand. In seincn Portraiten hat-te er vollig des Vandyks Manier, eben denmeisterhaften Pussel, eben die trejliche Fàr-bung. Mahlte auch einige allegorische Stû-cke mit gutcin Geschmack. War ein Mit-glied der Mahler-GeseUschast in Haag, undA. 1665. erstcr Director derselben. Descamps P. 2. p. 186.
Hannibal (Ehrenreich), gebohren zuStockholm A. 1678. Lernte bey ArfvidKarlstecn , und wurde einer der besten Me-bailleurs seiner Zeit. Kam î 170;. inChurfurstlich-Brauuschwctgische Dienste nachHanovcr. A. 1715. wurde er mit.Bcybe-haltuug stiner bisherigen -Delle Ml'nizmeisterzu Claustbal, allwo er A. 174u starb.Sein Sohn Martinus setzte das unter ihm
ange-