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U bey den Kennern eine gute Wàrkunq.Seine Colorit ist nngcmein lcbhaft, und dieFarbcn semer Grunden sind so wohl in cin-andcr geschmclzt, tasi fte sich aïs ein Drnistûber das ganze Gemáhld auszubreitcn schei-nen. Seine Pinstlstrichc sind leicht und zicm-lich correct, seme Composition ist vcrstàndigund wohl ubcrlegt, seine Ausarbcitung istsehr fleisiig; abcr man tadeit an ihm, datzer die Natur nicht gcnugsam zu Rath gezo-gen habe. In dcr Architcctur und Perspcc-tiv war cr wohl crfahren. Er mahlte Land-schaften, Portraile und Cabinel-Slácke. Ar-gcnsville P. 2. p. 271. G.
Hire (Philippus de la), gebohren zu Pa-ris A. 1640. Lcrnte zwar die Mahlereybey seincm Vater Laurentius; vcrliesi aberdiese Kunst frûhzcitiq , und begab sich, crusdie Astronomie, in welchcr er sthr bcruhmtwurde. Er starb A. 1718. Laurentius,des vbigcn Sohns - Soh», ein Arzt, wargleichsam zu dcr Mahlerey erbohrcn j wandteauch alle, von stincn Berufs-Geschâften rstri-ae Zcit darauf an, Landschasten und Figu-re» nach des Wateau Manier mit Wasscr-Farben zn mahlen. Starb A. 1719. indem 42. Iahr seines Altérs. ArgensvilleP. 2. p. 272.
Hirschmann (Ioh. Leonhardus), Pvr-tratt-Mahler von Nurnbcrg; arbcitctc ;uLondon nnter Gottfticd Kncller, desscn Ma-nier cr sehr wohl nachahmte, und starb inscinem Vatcrland.
Hirschvogel (Vitus), gebohren zu Nârn-bcrg A. 1461. Hatte zu seincr Zeit keinen sei-nes glcichen in dcr Glas-Mahlcrey. StarbA. i;2?. und hinterlictz zwey Sôhne Vitusund Augnstinus, welche nebst obigcr Kunstauch in dein Kupferstechen rmd «chmelzmah-leu sehr geschicktwaren. Veil starb A.Augustin aber um A. 1 ? 60. Veit des >un-gcrn Sohn, Sebaldus ûbte auch die Glas-Mahler-Kunst, und starb A. i;89. Dop-pelmayr. G.
Hirth (Michael Conradus) , wurde andem Churfurstlich-Brandenburgischen Hof;uBerlin erster Mahler, und wegeir der gutenund dauerhaften Fârbung seincr Portraitenberûhmt. Sandrart P. 2. p. 77. G.
Hirth. Siehe Greseli No. 10.
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Hispean. Siehe Iosevhus Ridera.
Hoch (Job Gnstavus) , Portrait-undLandschasten - Mahler zu Maynz; lcrnte beyvan dcr Schlichtm, und ahmte zinveilendie Manier des Christian Seiboid nach.Haqcdorn v. >Z9.
Hochftld, studirte zu Rom in der Schu-le des . Franciscus Trcvisani ; arbeirete andem nirstlichen Hof zu Caffel, und ist dcrPlafond des Bade-Zimmers von seincr Hand.Er hcprathete die Tochter des jûngern Hcr-nrann Heinrich Quitter. Hagedorn p. 164.
Hoech (Carolus), Landschasten - Mahlerzu Anîwerpen; arbeitete mit gutcm Ge-sthmack, indem er stcuc Baumblàkter leichtund aïs von dem Wind bewegt vorstellre,auch seine Gemàhlde mit anstândigen Fsipi-rcn aliszierte. Man vernnithet, dah cr umA- 1640. gelebl habe. Guarienti p. r 14.
Hoeck (Johannes van), kam st> wohl inden Glucks - Umstânden als an Geschicklich-keit dem Rubcns bcynahe glcich. Ward umA. 1600. zn Antwcrpcn gcbohrc». Legtesich nebst andern schônen Wissenfchaftcn auchauf die Mahlerey, welche er bey vorbemeld-ten, Rubens crlerntc. Zu Roin studirte ernach den Anticken und nach neuern Kûnst-lcrn, und gieng von da an den KayserljchcnHof, allwo er Ferdinand den II. und eini-ge Grosse seines Hofts nach dem Lcben schil-dcrte. Er wurde ailenthalben uirter den vor-theilhaftestcn Brdingungen begchrt, aber erwollte licber in sein Vatcrland zuruckkehrcn-,wo er auch in Ehr und Reichthum um A.1650. starb. Van Hoeck componirte sehrwohl, und zcichncte sein; seine Fârbungwar stark und naturlich.- Ungeachtcc seineszarlen Pinscls behielten denuoch seine Ge-màhlde ihre bchvnge Kraft. Er mahlte sthrkenutliche Portraite, welche an SchônheitVandyks ziemlich nahe kamen. DcscainpsP. 2. p. ;y. G.
Hoeck (Robertus van), gebohren zu Ant-werpcn A. 1609. Lcrnte bey seinem VaterCarl. Man bewundcrt an scinen Wcrkendie Feinheit des Pinsels, die richtige Zeich-nung und trcfliche Fârbung. Er mahlteFeldlager, Mâchche, Schlachten, Schar»mntzel, Bclagerungen. -Seine Fignren sindsehr klein und dennoch nett ausgearbeitet.