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troffen , wo ct sich nicht an ein liederlichesLcbcn gewôhnt , und darsiber dic Arbeithindan gesetzt hàtte. Seine Gemâhlde wur-den fthr gesûcht und hvch geschàtzt. Er hal-te einc schône Manier. In seinèn Eomposi-tionen findet man das Feuer der grôsitenMeister. Seine Zeichmmg istvollGeschmacks.Seine Pinselstrjche sind leicht und wohl aus-gedruckt , seine Geivânder nut guter Wahlangelegt und gefaltet. Die Anordnrmg sei-ner Figure» und Grnppen ist verwunderlichschôn, und von einer klugen Austheilung inLicht und Schatten wohl unterstàtzt, welchedann seine» Gemâhiden eine besondre Stâr-ke geben. Ueber alles dieses besasi er einevortrefliche Coloris In den vornehnistenKirchen in Flandern siehet man von seinerArbeit. Fur sein Meisterstûek l)âit man dieAuserweckung La;arj in der ChurfûrstlichenGallerie zu Nîannliein. Dèscamps P. i.p. 261. G.
Jansins (Cornélius), wird, fur einenAmsterdamer gehalten. Man nihmet seineschône Manier. Anfânglich mahlte er gros-se und kleine Historien, die Gewinnsuchtaber verleitete ihn, Portrrule zu mahlen.In Engiand / wo er stch lange Zcit auf-hiclt, verfertigte er die Portraike des Kôuigsund der vornehnisten Hcrrn des Hofs , ncbsteinigen historifclien Gemâhiden. SeineWerke kamen in Italien und in Frank-reich, dahin auch er selbst beruftn worde;allein er kehrte ge. Amsterdam zurûck, undstarb daselbst A. 166;. Dèscamps P. 2.p. 267. G.
Jansens (Pctrus) , gebohren zu Amster-dam A. 1612. Lernte bey Johann Bock-horst, eincm Glasmahler. Er folgte derManier seines Lehrmeisters. Man trift iuHolland verschicdeue von ftinen Fenster-Ge-mâhlden an, welche so, wie seine Zeichnun-gen vcn ziemiich gntcm Geschmacke sind.Er starb A. 1672. Dèscamps P. 2. p. 198.
Janstno, von Antwerpen oder Brûssel;mahtte um 1710. seyr schône Aitar - Stuckefur einigc Kirchen zu Brûssel und verschie-dene uniliegende Klôster. Arbeitete auch sûrdie dasige Tapezierer. Letztlich zog er nachGent. Weycrmann P. z. p. 346.
Jardin (Carolus du), genannt Bocksbart;gebohren zu Amsterdam A. 163 ç, Lernte
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bey Paul Potier oder bey Nìcolaus Berg-hem. Er wurde ein vortreflicher Kûustler,der in seine» Gemâhiden Rèniische Mârkte,Quacksalber - Bûhnen, Plimdernugen, Iîàu-bcrcyen lind allerhand Thiere vorstellte. Sei-ne Zeiàung istgut, ftine Composition kûnst-lich und diè Fârbung hell und angenehm.Er arbeitete zu Amstcrdan», miter dcm Bor-wand aber einen Frciind,. der nach Livornoverreisen wollte, zum Schiffe zu bcgleiten,setzte er sich mit darauf, und that eine Rei-se nach Ron», wo er sich lange Zeit aus-hielt, und daselbst A. 1678. starb. Er ctz-te A. i6ç 2, ein Buch von 52. grosi- undfícinen Blâzteri! von Landschafteu, Figurenund Thieren. Weycrmann P. 2 : p. 378.
Jeaurat (Stephanus), Mahler zu Paris;kâm in dic Académie A. 171;. Wurde Pro-fesser adjunctus A. 1737. PrcssessorA. 174;.Erhieit auch um A. 1760. die Anwartschastaus die Stelle cines Auffehers liber die Ge-mâhlde des Kônigs, welche J: B. Massaum gleiche Zcic wûrklich antrat. Bon sei-ncn ôsscntiicdcn Gemâhiden siehet man inder Kirche S. Nicolas du Chardonnet denMartyr-Tod des H. Divnysius nnd seinerGesellschast: In der Kirche S. Andrâ besArcs die H. H. Pe-rus und Genevicva:In der Abtey -Kirche S. Germain des Prezdie Bekehrung Pauli. Brice.
Jelmi (Borsus und Stephanus), vonCapugnano m dem Gebict der «Ltadt Bolog-ne ; waren berûhmte Civil- und Kricgs-Baû-meister, und lebtcn A. i;?z. Guaricnti
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Jglesia (Franciscus Ignati'us Ruiz délia),gebohren zu Madrid A. 1648. Lerme beyFranciscus Canulo und bey Johann Caren-no., Studirte nach den bestcn Statue» undschènsten Gemâhiden seiner Baker - Stadt ,ivodurch er eine grosse Manier im Zeichncn,auch eine schône und lebhafte Fârbunq cr-langte. Er wurde Carl des II. Cabinet-Mahler. In der Barfûsser-Kirche zu Madridmahlte er das Leben des H. Iohanncs del-la Croce in etlichen Tafeln, wclchcs Wcrkdurch ganz Spanicn berûhmt ist. StarbA. 1704. Belasco No. 21 z. G.
Jllescas (Barnabas Timenez), gebohrenz» Lucena um A. 1611. Studirte zu Rom,und hielte sich séchs Iahr alldo auf. Seine
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