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[Band 1]
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ciardini und Vasari Lhmi diestr KûnstlermMeldung. G.

Reyser (Henricus.de) , Bildhauer midBaumeisterzu Amsterdam; gebohrenA-156?.Arbeitcte in stincm Varcrland, und starb da-selbst A. 1621. Guaricnti p. i;6.

RierincsS (Alexander), lernte bey AohaimMiel, und wird auch von einigen fur cincnScin'ilcr dcs Poclemburg gchaiten. Diestrvorlrefliche Landschasten - Mahler ist fast nir-gend als in Holland bckanut. Man siehtin seinen Werken wenig Abàndcrung, er be-gnûgle sich die Natur genau nachzuahmen,und seine Gemàhlde sehr sieisiig auszuardci-ten , in selbigen unterscheidete er nicht allcinedie Baunl-Artcn an den Blàttcrn, jbndernauch die Fasern dcs Holzes und der Rinden.Cornélius Poclemburg oder Jacob ErnestThomann iierten seine Arbcil mit Figuren.Er florirte um A. is;6. Man tadelt dasallzu Einfôrmige ûbrigens abcr Angenchmeseines Baumschlags. Dcscawps P. 1. p. 400.

Rik (Cornélius van), gebohren zu Am-sterdam A. 16;;. Mahlte ansangs Portrai-te, die er sehr schôn ausarbeitcte. Die Vor-treflichkcit der Blumenstucken dcs Cornéliusvan Heem reitzte ihu , ein gleiches zu versii-chen, und er that es mit gutem Erfolge.Seine Blumen - Stncke wnrden theuer ver-kauft, wetzwegen er das Portraitmahlm auf-gab. Er hatte einen sehr schèncn Garten,in welchen er alles anschafte, was zu stinerKunst dienlich war. Untcr seinen Blumenrûhmet man vornehmlich die Tulipen undHiacynthen. Er mahlte seine Werke mitlcichter Manier, frischer Fàrbung und zar-tem Pinstl. Wegen seiner schlechren Liebezur Arbeit sind stlne Gemàhlde schr seltenund theuer. Dcscamps P. p. 6.

Rilian (Barthoîomâus), Kupserstecher zuAugspurg; gebohren A. -âzo. Lernte beystincm Vater Wolfgang. Verfertigte einegrosse Menge schbner und rar geivordenerPortraiten nach den besten deutschen Mah-lern. Starb in scinem Vatcrland A. 1696.Sandrart P. 1. p. 164. G.

Rilian (Lucas und Wolfgang) , Gebru-der; werden uuter die crsten guten Kupfer-stechcr zu Angspurg gezàhlet, von denen aderder erstere seinen Bruder weit ûbertraf, und

nach EgidiuS Sadeler dm crsten Rang er-bielt, indem er eine grosse Anzahl Knpfer-stiche, vornehinlich Porrraite, mit eincr vor-tresiichen Manier ausfertigte. Er starb A.16)7. Wolfgang lcbte noch A. San-

drart P. r. p. }í8. G.

Rilian (Philippuâ), gebohren zu Aug-spurg A. 1628. Lernte bey seinem BatèrWolfgang. Obgleich er seinem BruderBartholome in der Kunst nicht vôllig glcichkam, wurde er doch durch eine erstaunlicheMenge Portraitc, (davon er einige in ungc-wôhulichcr Grosse, aïs nâmlich Kayser Leo-pold des I. in voltiger Statue tint) LebenS-grôsse auf dem Thron sitzend, und den da-maligen Rbmifchen Kônig Joseph in gleicherGrosse zu Pftrd vorstcllte), beriìhmr. Erlebte noch A. 16-0. Ferner warcn aus die-sem Geschlccht und in gleicher Kunst bckannt:Georgms: Wolfgang Philippus, der A.

zu Augspurg gebohren wurde, undlange Zcit zu Konigsberg in Preutzen arbei-tete, cuich A. 17)2. daselbst starb: Und Phi-lippus Andréas, der neben vicier andernArbeit eine Kupfer - Bibcl nach den Knpfer-stichcn und Zeichnungen der berûhmtestcnKûnstlcr herausgab. Er starb zu AugspurgA. - 7 ) 9 .

Rint (Theodorus), gebohren in Haag A.1676. Lernte dey Constantin Nelscher. Erwar ciner der glûcklichsteu Kûnstlcr seinerZeit , gleichwohl verlietz er die Mahlerey ,und legte sich auf die Butter - Handlung ,durch ìvelche er grossen Rcichthum crlangte.A. 1706. kam er in die Gescllschast derMahler, .und bekleidete lange Zcit die Stel-le eincs ihrer Vorstcher. Er lebte noch A.175°. und konntc» d»e Kunst-Liebhaber ver,schicdene Proben seiner Geschicklichkcit in destsen Behausung schen. van Gool P. 1. p. 414.

Rìeiner (Salomon), Chur - MaynzischerBaumcssrer. Nach siincn Zeichnungen HatJ. Andréas Pfcffel, Kupserstecher undKunst-Hàndler zu Augspurg, die Kirchen, Rlbstcrund Pallaste ber Stadt Wicn und náchstge-legcner Ortcn A. 1724. und 1725. in merTheilen und i)2. Kupferstichen hcrausgege-ben Ferner lictz Kleiner A. 1726. durchJ oh. August Corvinus die verset icdcne Pro-specte der Favorita, emcs Chur-Maynztichen

Lust-