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Lnst-Schlosses , tit 20. Blàttern nach stinenZeichnungen m Kupfer bringen.
Rìeinèrt (Friedericus), ein Erfindungs-rcicher Kânstler; war stiner erlernten Pro-fetzion nach etn Kunst-Drechsler, in welcheret schône Arbeit vcrfertigte. Er richtcte sichcin Presiwerk ;u , mit welchem er Me-daillen-Aeprâge in Holz, Elfenbein und Homabdruckte. Diests gab ihm Anlas, die Kuustin Stahl ;u schneiden, stlbst zu versuchenund glûcklich auszufuhren, da er etlich und90. vtûcke von der neuern Historie ausar-bcitete. Er ward A. 16;;. zu Bartensteinin Preusien gebohren. Arbeitete zu Rurn-berg, und starb daselbst A. *714. Doppcl-mayr p. ;oy.
Rleinert (Marcus Friedericus), gebohrenzu Nûrnberg A. 1694. War Bischôflich-Bamberg - und Wûrzbìlrgischer Hof-Mahler.Starb A. 1742.
Rlerck (Henricus de), Mahler und Poet;lernte bey Martin de Vos. Seine Gemâhl-de, welche man in den Kirchen zu Brusselfindet, sind von verstândiger Composition.Er mahlte auch grau in grau nach der Manierseines Lehrmcisters, und schmûckte bisweilc»des Johann Breughels Landschafteu mitFigurcn und reizendm Nymphe». DcscampsP. 1. p. 27;. G.
Rlesteker (Iustus), von Minden; schnitz-te schône Figurcn und Crucifiée aus Eiftn.bein. In der Dom-Kirche zu Bambcrg ire-het inan vicie grosse Statue» von semer Ar-bcit. Er sttzte sich hernacb zîi Fraickfurt amMayn. Sandrarl P. i. V zzr.
Rlinim (Hans), Goldschmied zn Nûrn-bcrg; verfertigte wohlgezeichnete Bilder vongetriebner Arbeit in Silbcr: Uebte sich auchim Knpferstechen, und war dey Albert Du-rer wohl angesehcu. Er starb um A. içço.Doppeimayr p. 194.
Rlingstet (C. G.), cin vortreflicher Mi-niatur - Mahler; gebohren zu Riga in Lief-lanb A. ió;7. Erfand die Manier , seineMahlereyen ubcrall ausser dem Nackten mitchmesischcr Dinten zu mahlen. veine Ar-beit ist in Ausdruckung ber Leidcnschaste»ungcmei» schôn; und ob er gicich wedcr inder Richtigkeit der Zeichnung noch in derErsindung einen hohen Stassel errerchte, sin-
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det nian doch verschiedene Srucke von stinerComposition, welche ziemlich schâtzbar sind.Aber seine leichtfertige und hôchst - àrgerlicheTabaks-Dosen-Stûckc brachtcn ihn bey derEhrbarkeit in ubeln Rus. Er arbeitete zuParis, und starb daselbst in schr schlechte»Glàcks-Umstânden A. 17> 4 . l'Advocat.
Rloeckner (David), gebohren zn Hain-burg A. 1629. War Schwedischer Lega-tionâ-Sccrctarius bch dem Friedcns-Congrefizu Munster. Nach geendigten Gcschâfte»legte er sich, stiner Neigung ^ufolg, aus dieMahlerey, welche er bey Georg Iacobs zuAmsterdam erlernte, worauf er wieder inSchweden zuruckgieng, und bey der KôniginEleonora Hof-Mahler wurde. Carl Gustavlietz ihn eine Reise in Italien thun , allwoer die Manier des Peter Beretini auswàhl-te, und A. 1661. in vchweden zurûck kam,wo er aber meistens mit Thier- und Portrait-mahlen beschàftigt wlirde. Sein Mcister-stuck , woriime er sich selbst gleichsam ûber-traf, war das Gemâhld der Krènung Carldes XI. ;u Drottningholm. Er wurde inden Adel - Stand erhoben , und bekam denBeynamen Ebrenstrahl. Starb zu Stock-holm A. 1699. vandrart P. i. p. z;4. G.
Rneller (Godofrcdus), gebohren zu Lû-beck A. 1648. Lernte bey Paul Rembrandund bey Ferdinand Bol. Wurde einer derberuhmtcsten Portrait - Mahler stiner Zeit.Arbeitete einige Zeit zu Munchen, Nurn-berg und Hamburg. Kam A. 2676. genLondon , wo er nach dem Tod Peter Lely(andrc jâgen Johann Riley) die Stclle ei-nes ersten Kànigliche» Hof-Mahlers erhielt.Wilhelm der 111 . machte ihn zum Ritter.Kaystr Joseph der l. erhob ihn in denNeichs-Riltcr-Stand, und endlich wurde er zu ei-uem Englan ischcu Baronet crklârt. DieZeit seines Abstcrbcns wirb ungleich angesetzt,die gemeinste Meinung, und welche aus sei-ne Grabschrift gegrundct ist, geht ans A.1722. Er wurde tn der Abtey Westmûn-ster begraben, wo man ihm ein pràchtigesMonument mit der/ tns Englándische l'iber-sttzten Grabschrift Raphaels ausrichtete. vei-ne Compvsitionen siib sehr angenehm, seineFárbung ist markigt und kràftig. Gemei-rugiich mahlte er an stinen Porrraiten allein