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nig Matthias in Unzarn ubevsairdt. Vasa-ri P. 2. p. 394 G..

Lingelbach (Iohannes), gcbohren mFrankfurt am May» A. 162;. DurchreisteHolland , Frankreich und Italien: Hier stu-dirte cr mit unsaglichem Fleitz, kehrte A.1630. in sein Vatcrland zuruck , und sctzlesich darnach zu Amsterdam. Er mahlte rta-íiànischc Mecrhafen mit unzàhlichen kleinen,adcr vortresiichcn Fignren. Bald brachte eretneii von dcr Zeic vcrsehrten Triumphbogen,bald Brlinnen, bald mctallcnc odcr steincr-ne Statûen , bald Marctvlàtze mit Quack-salber rnid TaftlMss>ielcr - Buden, bald denKôhl - bald den Fleisch - Markt , bald eineRaiqerbcitz, bald Landschaftcn mit unvcr-gleichlichen Thicren in ftincn Gcmáhldcn an:In Suinma allcs was der mcnschlichc GeistZber dicftn Stoff ersinden^kan , siehet manin scinen Gemâhlden. eeine Einfâlle stndmimer wohl ausgcdacht und ôfters satyrisch.An den Seehafcn wutzte er die verschicdeneNationen durch ihre Klcidungen vollkommenzu unterscheiden, und seine Fârbung zeiget,datz er ein àchter Lehrjànger ans der Flamân-dischen Schule sey. Descamps p. 2. p. 372.

Lino, Bildhauer und Baumeister zu Sie-na; lernte bey Johann Pisano. Nach semenZcichnungen wurde die Cavelle S. RanieriPisano, des Patroncn dieser Stadt, crbaut,und das Tauf-Gefàtz der Kirche S. Joban-nes verfertigt. Vasari P. 1. p. 106. G.

Lino (Simon Félix de), Baumeister zuRom; lernte bey Carl Fontaim. Arbeitelefur das Haus Otloboni , da er allerhandpràchtige Maschinen verfertigte. Er zeichne-le schr wohl, und etzte einige Wcrke in Kup«fer. Pastoli P. 2. p. 548.

Linschoren (Adrianus van), gcbohren zuDelfft um A. 1590. Lernte nach dcr mci-sten Meynung bey Joseph Ridera zu Nea-polis, und wurde ein guter Historien - Mah-ler, wo er in sehr hohem Aller gcstorbenseyit mutz, weil man ihn in dem 87. .vder88. Iahr seines Alrcro noch sahe arbeiten.Man ruhmet seine Geschicklichkeit in Aus-druckung der Leidenschafrcn. Descamps P. 1.p. 394. G.

Linsen (Iohanncs), Historien - Mahlervon Hoorn in Nord . Holland. That eine

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Reise in Italien, da er aber zu Schiste sei-ne Ruckreisc thun wollte, wmde cr von denMore» gefange» und ausgcplàndert, dochhalte er das Gluck, denstlbcn zu cntwischcn:Diese Geschichte brachte er hcrnach in einschônes Geniáhld, welches in seinem Vater-land gcsehcn wird. Weyermann P. 2. p. 366.

Lint (Henricus van) , genannt Studio;Landschastcn-Mahler aus Flandern. Arbei-tcte zu Rom. Seine Gemàhlde ricchen einwenia zu stark nach der Palette, auch wirddie Farbung semer Figurcn in Abstcht aufdie Haltung gctadclt. Hagedorn p. 98.

Lint (.Hans van).. Siehe Lin.

Lint (Petrus van), gebohrcn zu Antwer-pen A. 1609. Studirte ncun bis zehn Iah-re zu Rom, und mahlte nebst einigen Por-traiten die H. Crcutz-Capclle der Kirche Ma-donna dcl Popoio. Hernach gicng cr nachAnlwcrpcn zuruck, wo er stch durch Pvrtrai-te und historische Gemàhlde sûr Kônig Chri-stian den IV. in Danemark einen grossenReichthum erwarb. Er componirte nachder Manier grosser Meister. Seine Zeich-nung war rïchrig und seine Fârbung gut.Descamps P. 2. p. 14;. G.

Lion (Iohannes de), Mahler aus Frank-reich; lernte bey Julius Pipi, und arbeite-te nach den Zcichnungen seines Lehrmeisters:Er mutz aber auch sûr sich seldst gemahlt ha-bcn, indem er seine Werke so wohl auszu-fûhrcn wutzte , datz sie fur des Julius Ar-bcit angesehcn wurden. Vasari P. 3. p.; 32. G.

Lione (Mdrcas da), gcbohren zu Neapo-lis A. 1596. Lernte bey Belisarius Corren-zio und bey Angélus Falcone. In semerIngend mahlte er einige Zimmer des Kô-niglichen Pallastes nach dcr Manier seinescrsten Lehrmeisters; diese Gemàhlde ftellcngrosse Feldschlachten vor. Nachher ahmte erFalcone nach, und mahlte mit bcsserm Ge-sthmack kleine Laudschaften und Perspecti-ve». Er hatte eine vortrefliche Sammlungvon Handrisscn. Stard A.^1673. Domc-nici P. 3. p. 8*. G.

Lione (Onophrius di), des obigen Bru-der und Mlt - Schuler bey Belisarius Cor-renzio. Obglcich er^ in der Zeichnung mchtallzu correct war, ruhmet man hmgegen sei-ne fruchtbare Erfinduiigen, von welchen man

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