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in verschiedeue» Kirchen scittcr Geburts-Stadt in O hl - und Fresco - MahlereyenProbe» zu fthcn bekommt. DomeniciP.2.p. ^7.
Lioni (Ludovicus ), genannt Padovano ;gebohren zu Padua A. 1441. War sehr be-ràhmt in Portraite» von Wàchs, welche ervieimalên aus dem Gedâchtnisl , da er einePersan nur einmal geschen halte, kennt-lrch zu machen wusite. Ferner verfertigte erSiegel , stach in Kupftr/ posiirte Frgurcn/pràqte Médaillé» , ^ mahlte Historien undLandschaften auf Tâcher und Mauern. InSumma, er war zu alleu schônen Kânstengeschickt. Starb -zu Rom A. 1606. undwurde in der Krrche Madonna dcl Popolobegraben. Baglioni p. 1,7. K.
Lioni (OctaviuS), genannt Dadovanino;gebohren A. 1574. Lernte bey stincm Va,ter Ludwig. Mahlte so schône Portraite,dasi er die vornehmste Personen seiner Zeitmit dieser Kunst bediente/ miter welchensich Pabst Gregorius der XV. befand, derihn desiivegen zlim Ritter l es Christus - Or-dens machtc; wciters mahlte er historischeStâcke fur verschiedeue Kirchen zu Rom.Er etzle ;r. Portraite berûhmrer Lente» mit.eincr vortrcflicki-schônen Manier / auf wel-che er emen solchen Fleitz. vcrwandte, da§ ersich daruber eine Engbrustigkeit zuzog , anwelcher er 1626. in der B este seiner Iah-ren starb. Sein Sohn Hypolithus machtesich auch in der Mahlcrey berâhmt. Bag-lioni p. 208. G-
Lioni (Pompe,nsl. Siehe Leoui.
Liotard (Joh. Michael), von G nf; einvortrcflicher Zcichner und Kupfersterher sowohl mit dem Grabstichel aïs mit der Ra-dir-Nadel. Arbcitcte zu Paris, rmd wurdevon deì Englischen Consul zu Venedig ,Joseph Smith/ dahin bernfcn, mn siebenCartons nach Cari Cignani, und so vielGemâhlde nach Sébastian Ricci in Kupftrzu bringen, welches er mit grosser Geschick-lichkeit verrichtete. Nach sotchem kehrte ernach Paris zurâck, und fuhr fort/ nnt all-gemeinem Beyfall zu acbeilcn. Guarientip. 29?.
Liotard (Joh. Stcphanus), des obigenBruder; lernte zu Paris bcy Johann Bap-
tiste, Masse. Verfertigte Portraite mit Pa-stel- Mmiatnr- und Schmclz - Farbcn / undcvpirte die Werke berâhmter Mcister in die-sen Kunstcn. Gieng nach Venedig und vonda gen Constantinopel , allwo er verschiedeuePortraite verfertigte. Kam nach einiger Zeit-in tàrkischcr Kleidung und grossem Bart (anwelcher Môle er ein Belieben batte) nachMien, ^mahlte die Kaystrliche Famille undandre Stâcke aus cigner Erfindung. A. 1744.kam er nochmalen gen Venedig , und ver-kauste ein Pastel - Gemâhld fur i;o. Zechi-nen / liesi sich auch seine Portraite sehr theuerbezahlcn. Guarienti p. 2^8.
Lippi (Iacobus) , genannt da Budrio;( einem Ort in dem Gebicl von Bologne )lernte in der Carraccischcn Schul / und liesiseine Geschicklichkeit in Ornamentcn und Fi-gure» auf frischen Mortel zu mahlen / anverschiedeue» Orten sehen. Malvasia T. 1.P. ,79- G.
Lippi (Laureutius)/ gebohren zu Floren;A. 1606. Lernte bey Matthâus Rosseili.Er war ein vortrcflicher Mahlcr, der einecorrecte Zeichnung , eine wohl àberemstiin--mende Fârbung und eine gr,te Kenntnisi derNatur besasi / wie man solchcs aus seine»Werkcn sehen kan. Er irbte sich auch inder Dlcht-Kunst. Seine Gemâhlde unter-zcichnete er Pcrlon Zippoli, welches die Buch-ftaben seines eigentlichen Ramens enthâlt.Starb A. 1664. Mus. Fior. P. 3. p. 7;. G.
Lippi (Philippus) / gebohren zu Floren;mn A. -400. Trat in scinem achten Jahriki de» Carmeliter-Ordc». Lernte bel) Tho-mas Massaccio, cvpirte dancben die Ge-mâhlde der Kirche seines Klvsters. In dem17. Jahr verliefl er diestu Orden: Gienggen Ancona, und da er crues Tags auf demMecr spaziren fuhr/ wurde er von den Mo-re» gcfangcn/ und inusité 18. Monat in die-sem Stand aushalten. In ber Zeit zeich-nete cr das Bildnisi seines Patronen mit Koh-len sehr kcnnllich an die Mauer / welchersich uber die Geschicklichkcik seines Sclavenhôchlich vcrwunbertc/ und ihm detzwegcu sei-ne Freyheit schenkte. Er schiste darauf genNeapolis / -und arbcitcte in Calabrien. Nachsemer Heimkunfk bediente er seine Landes-Herrn. ^ Endlich bcgab er sich nach Spoletv/
Ppv allwo